Branimir Hrgota: Mit Traumrückrunde auf Schwedens WM-Zug

Losglück für die deutsche Nationalmannschaft! Die DFB-Elf trifft bei der WM-Endrunde kommenden Sommer in Russland in der Gruppe F auf Schweden, Mexiko und Südkorea. Das erste Gruppenspiel bestreiten Joachim Löw und sein Team am 17. Juni in Moskau gegen Mexiko.
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Es ist über drei Jahre her, dass Branimir Hrgota (wird am kommenden Freitag 25 Jahre alt) für die schwedische Nationalmannschaft gespielt hat. Zu seinen bisherigen drei Länderspielen konnte das einstige Supertalent kein weiteres hinzufügen. Doch nun will der Stürmer von Eintracht Frankfurt angreifen, um doch noch auf den WM-Zug aufzuspringen.

In der Hinrunde kam Branimir Hrgota selten zum Einsatz – Sebastien Haller und Ante Rebic erhielten meist den Vorzug. Doch für die Rückrunde werden die Karten neu gemischt, wie Eintracht-Trainer Niko Kovac betont. Im Testspiel gegen Erzgebirge Aue (3:1) überzeugte der gebürtige Bosnier mit einem Tor und einer starken Leistung. „Ich freue mich, dass er eine richtig gute Partie gemacht hat. Mit seiner Leistung bin ich sehr zufrieden“, so Trainer Kovac gegenüber dem „kicker“.

Um in Schwedens WM-Aufgebot zu rutschen, muss sich Hrgota in der Rückrunde dauerhaft empfehlen. Niko Kovac ist sich dessen durchaus bewusst: „Die Weltmeisterschaft steht vor der Tür, er will sich empfehlen, will es schaffen. Ich werde ihm dabei helfen, aber er muss sich auch selbst helfen“.

Hrgota-Wechsel noch eine Option?

Immer wieder stand zuletzt ein Wechsel in der Winterpause zur Debatte. Doch Niko Kovac betont: „Ich weiß, was ich an ihm habe und ich lasse ihn nicht gehen“, schränkt aber freilich ein, dass man immer übelegen müsse, wenn ein „Moster-Angebot“ kommen würde.

Dennoch bleibt Hrgota beim Auftakt der Rückrunde gegen Freiburg wohl erstmal nur wieder die Bank, da Haller und Rebic weiterhin die Nase vorn haben dürften. Hrgota selbst hat allerdings die Kampfeslust gepackt: „Im Fußball kann es sehr schnell gehen, so dass man seinen Platz zurückbekommt. Ich kämpfe und versuche alles, um zu spielen“, sagte Hrgota im „kicker“.

Bis 31. Januar ist das Transferfenster noch geöffnet. Könnte er dennoch an einen Absprung denken, um seine WM-Chancen zu erhöhen? „Klar bin ich unzufrieden, wenn ich nicht viel Spielzeit bekomme, aber ich will hier in Frankfurt spielen, das ist mein erstes Ziel“, so Hrgota im Interview.

Branimir Hrgota war 2016 von Borussia Mönchengladbach zur Frankfurter Eintracht gewechselt und kommt seitdem auf 32 Bundesligaspiele und 5 Tore. Bei der WM 2018 in Russland trifft Schwedens Team unter anderem auf die deutsche Nationalmannschaft.