Confed Cup 2017: Keine Zweifel an Tschertschessow – Doping-Gerüchte sorgen für Aufregung

Die russische Nationalmannschaft

Für die russische Nationalmannschaft ist der Confed Cup 2017 seit Samstagabend beendet. Nach dem vielversprechenden 2:0-Auftaktsieg gegen Neuseeland kassierte die Sbornaja zunächst eine 0:1-Niederlage gegen Portugal und lag nun im entscheidenden Spiel um das Weiterkommen auch Mexiko mit 1:2. Die Mannschaft von Trainer Stanislav Tschertschessow konnte dabei nicht verhehlen, dass bis zur WM 2018 noch ein weiter Weg vor ihr liegt.

An Trainer Tschertschessow, der nach der enttäuschenden EM 2016 mit nur einem Punkt aus drei Vorrundenspielen als Hoffnungsträger verpflichtet wurde und durchaus eine spürbare Entwicklung in die Wege geleitet hat, gibt es derweil keine Zweifel. „Mir gefällt die Mannschaft, die Tschertschessow aufbaut, und ihre Einstellung“, erklärte Verbandschef Vitali Mutko und machte damit deutlich, dass der ehemalige Nationaltorhüter, der einst auch für Dynamo Dresden zwischen den Pfosten stand, seine Arbeit in Ruhe fortsetzen kann.

Und es sind durchaus auch positive Dinge aus diesem Confed Cup mitzunehmen. So gibt es mit Giorgi Dzhikiya, Ilya Kutepov oder Aleksandr Golovin inzwischen wenigstens einige wenige junge Hoffnungsträger, die in den kommenden zwölf Monaten noch zulegen könnten. Und nicht vergessen werden darf, dass mit den Mittelfeldspielern Alan Dzagoev und Roman Zobnin sowie Stürmer Artem Dzyuba drei potentielle Leistungsträger den Confed Cup 2017 verletzungsbedingt verpasst haben.

Doping-Vorwürfe: FIFA bestätigt Ermittlungen bisher nicht

Wenig förderlich für die ohnehin noch nicht wirklich ausufernde Fußball-Euphorie in Russland sind derweil die neuesten Doping-Vorwürfe. Am Wochenende sorgte die „Mail on Sunday“ mit einem Bericht für Aufregung, laut dem die FIFA gegen alle 23 Spieler des russischen WM-Kaders von 2014 ermitteln soll.

Von den damals mit nach Brasilien gereisten Akteuren gehörte mit Igor Akinfeev, Maksim Kannunikov, Yuriy Zhirkov, Denis Glushakov und Aleksandr Samedov ein Quintett auch noch dem Confed-Cup-Kader an. Von Seiten der FIFA wurden explizite Ermittlungen gegen russische Nationalspieler allerdings bislang nicht bestätigt. Vielmehr gab es die Mitteilung, dass alle russischen Dopingproben vor und während des Turnieres negativ ausgefallen seien.

 

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