Confed Cup 2017: Mexiko mit Chicharito gegen Deutschland

Fischt-Stadion in Sotschi
Foto: Alexey Filippov / Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)

Nachdem die deutsche U21 bei der Europameisterschaft in Polen ins Endspiel eingezogen ist, will die A-Elf am Donnerstagabend (20 Uhr in Sotschi) nachziehen und das Finale des Confed Cup 2017 erreichen. Dafür muss im Halbfinale die Hürde Mexiko übersprungen werden, was keine einfache Aufgabe zu werden verspricht. Nicht zuletzt deshalb, weil El Tri über jede Menge individuelle Qualität verfügt, die man zum Teil auch aus der Bundesliga kennt. So wie im Falle von Javier „Chicharito“ Hernandez, dessen Einsatz zu Beginn der Woche noch fraglich schien, der nun aber grünes Licht gegeben hat.

Chicharito hatte das letzte Training vor dem Abflug der mexikanischen Auswahl nach Sotschi sausen lassen. Der 29 Jahre alte Angreifer war den Angaben des mexikanischen Verbandes zufolge müde und erhielt deshalb eine schöpferische Pause. Nach der Ankunft in Sotschi stand Chicharito, der seit 2009 48-mal für El Tri getroffen hat und damit Rekordtorschütze seines Landes ist, aber wieder mit seinen Kollegen auf dem Trainingsplatz.

Einem Einsatz des Stürmers von Bayer Leverkusen, dessen Zukunft nicht zwingend beim Werksverein liegen muss, steht somit nichts im Wege. Aller Voraussicht nach wird Chicharito gemeinsam mit Carlos Vela von Real Sociedad San Sebastian und Raul Jimenez von Benfica Lissabon die mexikanische Offensivreihe bilden, die der deutschen Hintermannschaft einiges an Arbeit bereiten dürfte.

Brandt warnt vor seinem Kollegen

Am meisten Respekt hat man im deutschen Lager aber sicherlich vor Chicharito, der nach 17 Toren in seiner ersten Bundesliga-Saison 2015/16 im abgelaufenen Spieljahr zwar nur auf elf Treffer kam, aber dessen Qualitäten unbestritten sind. Diese kennt Julian Brandt, Chicharitos Mitspieler in Leverkusen, natürlich besonders gut und warnt dementsprechend via „Sport Bild“: Die mexikanische Mannschaft legt sehr viel Wert darauf, dass sie ihn immer anspielen. Auf ihn müssen wir deshalb extrem aufpassen und die Pässe zu ihm unterbinden.“

Darauf dürfte der deutsche Trainerstab in der Tat besonders achten, wobei es sicherlich der Anspruch der DFB-Auswahl ist, auch gegen Mexiko das Geschehen zu dominieren und Chicharito & Co. wenig Gelegenheiten zur Entfaltung zu geben.

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