Confed Cup 2017: Mexikos Trainer Juan Carlos Osorio mit viel Respekt

Fischt-Stadion in Sotschi
Foto: Alexey Filippov / Wikipedia (CC-BY-SA 3.0)

Im Olympiastadion von Sotschi unternimmt die mexikanische Nationalmannschaft am heutigen Donnerstag (20 Uhr MEZ) den Versuch, die bislang doch sehr bescheidene Bilanz gegen Deutschland aufzubessern. Vor dem Duell im Halbfinale des Confederations Cups 2017 steht für El Tri lediglich ein Sieg aus zehn Spielen zu Buche – bei fünf Unentschieden und vier Niederlagen. Kein Wunder, dass man der deutschen Elf im Lager Mexikos viel Respekt entgegenbringt.

„Wir bewundern Deutschland“, zitiert der „Kicker“ Trainer Juan Carlos Osorio, der sich sicherlich auch bei seinen Deutschland-Legionären eingehend über Stärken und Schwächen der vielen jungen deutschen Spieler informiert hat. Torjäger Javier „Chicharito“ Hernandez, der seit zwei Jahren in Diensten von Bayer Leverkusen ist, dürfte seinen Trainer dabei schon darauf hingewiesen haben, dass auch die zweite Reihe des DFB über jede Menge Qualität verfügt.“Egal welche Spieler Deutschland bringt, ob junge, alte, langsame oder schnelle, es wird verdammt schwer“, drückt es der Angreifer im „Kicker“ relativ klar aus.

Nichtsdestotrotz will Mexiko die Partie gewinnen und ins Endspiel einziehen. Ein Erfolg über Deutschland und beim Confed Cup 2017 wäre vor allem auch für Trainer Osorio nicht unwichtig. Denn der seit Oktober 2015 amtierende Kolumbianer wird in Mexiko seit dem deftigen 0:7 im Viertelfinale der Copa America 2016 gegen Chile höchst kritisch gesehen und das, obwohl seitdem nur eines von 16 Spielen verloren gegangen ist. Osorio kann vielmehr sogar den den besten Punkteschnitt eines mexikanischen Nationaltrainers aller Zeiten vorweisen und hat im Herbst den ersten mexikanischen Sieg in den USA seit 1972 geschafft. Dennoch steht der Coach aber unter besonderer Beobachtung.

Guardado und Salcedo fehlen

Das gilt gegen Deutschland natürlich auch für Chicharito und Marco Fabian von Eintracht Frankfurt, der wohl davon profitiert, dass der ehemalige Leverkusener Andres Guardado gesperrt passen muss. Nicht dabei ist auch der künftige Frankfurter Carlos Salcedo, der sich in der Vorrunde eine Schulterverletzung zugezogen hat.

Insgesamt stellt Mexiko eine durchaus spielstarke Mannschaft, in der insbesondere im Mittelfeld jeder Akteur einen speziellen Moment kreieren kann. Hält gleichzeitig die Defensive besser dicht als in der Vorrunde, in der jedes Mal ein Rückstand wettgemacht werden musste, könnte es auch gegen Deutschland reichen.

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