DFB-Team: Joachim Löw benennt Kader für den Confed Cup 2017

Joachim Löw
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Bundestrainer Joachim Löw hat heute seinen Kader für den bevorstehenden Confed Cup 2017 in Russland bekannt gegeben. Wie bereits zu vermuten war, verzichtet Löw bei dem WM-Vorbereitungsturnier auf zahlreiche Stammspieler und Leistungsträger. Der 57-jährige setzt vorwiegend auf junge DFB-Nachwuchsspieler wie Benjamin Henrichs oder Julian Brandt aber auch auf Debütanten wie Marvin Plattenhardt oder Sandro Wagner.

In den vergangenen Wochen und Monaten gab es zahlreiche Gerüchte und Diskussionen rund um den deutschen Kader für den Confed Cup 2017. Seit heute herrscht nun Klarheit. Bundestrainer Joachim Löw hat jene 23 Namen bekannt gegeben, die vom 17. Juni bis zum 2. Juli an dem WM-Vorbereitungsturnier in Russland teilnehmen werden. Der 57-jährige hatte bereits zu Beginn des Jahres angedeutet, dass er zahlreiche Stars und Leistungsträger nicht mit zum Confed Cup nehmen wird und dieser Ankündigung ist Löw treu geblieben. Mit Spielern wie Benjamin Henrichs, Julian Brandt (beide Bayer Leverkusen), Leroy Sane (Manchester City) oder Leon Goretzka (FC Schalke 04) setzt der Bundestrainer vorwiegend auf junge DFB-Nachwuchsspieler die in der Vergangenheit schon für die A-Nationalmannschaft debütiert haben, bisher jedoch noch nicht so viele Einsatzzeiten erhalten haben.

Löw äußerte sich heute in Frankfurt wie folgt zu dem deutschen Kader für den Confed Cup 2017: „Einige Spieler werden bewusst geschont und bekommen eine Pause. Wir haben uns deswegen für einen Perspektivkader entschieden. Spieler, die sich bei uns bereits in der Vergangenheit bewährt haben, bekommen eine Pause. Wir wollen Spieler, die in der Bundesliga gut gespielt haben, weiterbringen auf dem Weg in die Weltspitze.“

Neben verletzten Spielern Manuel Neuer (Fußbruch) und Julian Weigl (Sprunggelenksverletzung) verzichtet Löw freiwillig auf Leistungsträger wie Mats Hummels, Jerome Boateng, Marco Reus, Thomas Müller, Toni Kroos, Mesut Özil oder Sami Khedira.

Mit Marvin Plattenhardt (Hertha BSC Berlin), Diego Demme (RB Leipzig), Sandro Wagner, Kerem Demirbay (beide TSG 1899 Hoffenheim), Amin Younes (Ajax Amsterdam) und Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach) hat Löw insgesamt sechs Debütanten berufen.

Zudem betonte der Bundestrainer, dass der Confed Cup durchaus eine wichtige Rolle mit Blick auf die WM 2018 hat: „Wir bereiten uns professionell auf den Confed Cup vor. Wir haben viele junge Spieler mit großem Potential. Der Confed Cup ist eine Zwischenstation für uns und ein gutes Warmup im Hinblick auf die WM im nächsten Jahr.“

Der deutsche Kader für den Confed Cup 2017 in der Übersicht

Tor:  Leno (Leverkusen), ter Stegen (FC Barcelona), Trapp (PSG)

Abwehr:  Ginter (Dortmund), Hector (Köln), Henrichs (Leverkusen), Kimmich (FC Bayern), Süle (Hoffenheim), Plattenhardt (Hertha BSC), Mustafi (Arsenal), Rüdiger (AS Rom)

Mittelfeld/Sturm:  Brandt (Leverkusen), Can (Liverpool), Demirbay (Hoffenheim), Demme (Leipzig), Draxler (PSG), Goretzka (Schalke), Rudy (Hoffenheim), Sané (Manchester City), Stindl (Gladbach), Wagner (Hoffenheim), Werner (Leipzig), Younes (Ajax Amsterdam)

Deutschland beim Confed Cup 2017

Am 6. Juni absolviert Deutschland in Bröndby ein Testspiel gegen Dänemark. Vier Tage später folgt das WM-Qualifikationsspiel in Nürnberg gegen San Marino. Am 19. Juni startet die DFB-Elf dann in den Confed Cup und trifft im ersten Vorrundenspiel in der Gruppe B in Sotschi auf Asienmeister Australien. Am 22. Juni kommt es dann in Kasan zum Aufeinandertreffen mit Chile. Zum Abschluss der Gruppenphase treffen Jogis Jungs am 25. Juni erneut in Sotschi auf Afrikameister Kamerun. Die Gruppenersten- und zweiten qualifizieren sich für die K.o.-Phase. Mehr Informationen zum Confed Cup 2017 gibt es hier.

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