DFB-Team: Joachim Löw erhöht den Konkurrenzkampf nach dem Confed Cup-Triumph

Joachim Löw
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Nach dem sensationellen Gewinn des Confed Cup 2017 hat Bundestrainer Joachim Löw mit Blick auf die WM 2018 die Qual der Wahl in Sachen Spieler. Zahlreiche Youngster wie Timo Werner, Joshua Kimmich oder Leon Goretzka haben sich mit ihren starken Leistungen für einen Platz im deutschen WM-Kader beworben. Löw hat nun angekündigt, dass der Konkurrenzkampf innerhalb des DFB-Teams ansteigen wird.

Weltmeister Deutschland hat mit dem Gewinn des Confed Cup 2017 angedeutet, dass man auch drei Jahre nach dem WM-Triumph von Brasilien nach wie vor zu den besten Teams auf der Welt gehört. Nach der enttäuschenden EM 2016 in Frankreich gab es den einen oder anderen der an diesem Status gezweifelt hatte.

Bemerkenswert ist vor allem die Tatsache, dass Bundestrainer Jochaim Löw mit einer „B-Elf“, die zum größten teil aus jungen Nachwuchsspielern bestand, sich gegen etablierte Mannschaften wie Chile durchsetzen konnte. Die Auswahl an Spielern für Löw ist nach dem Confed Cup schier unendlich geworden. Rein objektiv betrachtet hat Löw 40 bis 50 Profis die ernsthafte Chancen haben kommendes Jahr für das DFB-Team bei der WM-Endrunde aufzulaufen.

Löw selbst deutete nun in der Sport BILD an, dass der Konkurrenzkampf innerhalb der Nationalmannschaft anziehen wird bis zur WM: „Ganz klar: Selbst die Weltmeister müssen sich dem Leistungsprinzip unterziehen. Wir wollen nicht bequem werden. 2014 ist vorbei.“

Auch wenn der Bundestrainer keine Namen genannt hat, gibt es dennoch einige Spieler die ernsthaft um eine WM-Teilnahme zittern müssen. Hierzu zählen auch Weltmeister wie Mario Götze, Andre Schürrle oder Benedikt Höwedes für die eine Nominierung keine Selbstverständlichkeit mehr ist.

Für den Bundestrainer ist dieser Prozess jedoch nichts außergewöhnliches: „Wir verfügen über Weltklasse-Spieler, die eine ganze Menge gewonnen haben. Wenn wir dieses Niveau halten und uns sogar verbessern wollen, dann ist der Konkurrenzkampf auch für die Weltmeister unumgänglich.“

Der deutsche Nationaltrainer ist froh, dass er nun weitere Optionen hat: „Jeder weiß jetzt: Wer zur WM mitfahren will, muss eine sehr gute Saison spielen.“

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*