Ex-Bundesligaprofi Lucio verteidigt den Confed Cup

Lucio
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Während sich der Confed Cup in Deutschland keiner allzu großer Beliebtheit erfreut, sieht dies in anderen Ländern deutlich anders aus. Ex-Bundesligaprofi Lucio hat sich nun zu der anhaltenden Kritik an dem Turnier aus Deutschland geäußert und kann dies nicht nachvollziehen.

In etwas mehr als zwei Wochen ist es soweit, dann beginnt in Russland der Confed Cup 2017. Während bei vielen Fans die Vorfreude auf das WM-Vorbereitungsturnier groß ist, hält sich die Freude in Deutschland in Grenzen. Nicht nur die Fans interessieren sich kaum nicht für das offizielle FIFA-Turnier. Auch Bundestrainer Joachim Löw und DFB-Präsident Reinhard Grindel hatten sich zuletzt immer wieder kritisch über das Turnier geäußert.

Ex-Bundesligaprofi Lucio kann die anhaltende Kritik an der sog. „Mini-WM“ nicht nachvollziehen. Der mittlerweile 39-jährige Abwehrspieler äußerte sich wie folgt dazu: „Dass man den Confed Cup so kritisch sieht, kann ich nicht verstehen. 2005 wurde dieser in Deutschland ausgetragen, und das war schon eine sehr große Veranstaltung, die für Deutschland als WM-Gastgeber 2006 eine große Bedeutung hatte.“

Der ehemalige Bayern-Profi betonte zu dem, dass der FIFA Konföderationen-Pokal „ein wichtiges Turnier“, das in den vergangenen 20 Jahren enorm an Bedeutung gewonnen habe.

Confed Cup 2017: Brasilien-Legende Cafu zeigt Verständnis für Löw

Während Lucio den Confed Cup verteidigt, äußerte sich mit Cafu ein weiterer Brasilianer zu diesem Thema. Anders als sein ehemaliger Mitspieler zeigt Cafu Verständnis für die Entscheidung von Bundestrainer Joachim Löw beim bevorstehenden Confed Cup 2017 auf zahlreiche Stars freiwillig zu verzichten: „Das ist natürlich die Entscheidung des Trainers, und die muss man respektieren. Er weiß, warum er diese Entscheidung getroffen hat.“

Der Weltmeister von 1994 und 2002 betonte jedoch auch, dass die sehr junge DFB-Mannschaft dennoch eine gewisse Pflicht und Aufgabe beim Confed Cup haben wird: „Es geht jetzt um junge Spieler, die eine große Verantwortung haben, denn sie werden den Weltmeister beim Confed Cup vertreten. Sie wollen sich bestimmt nicht blamieren, denn Deutschland hat eine große Verantwortung.“

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