FIFA-Präsident Infantino spricht sich für den Videobeweis bei der WM 2018 aus

Der Videobeweis kommt bei der WM 2018 zum Einsatz
Foto: Marco Verch / Flickr (CC BY 2.0)

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat sich vor kurzem für die Einführung des Videobeweises bei der WM 2018 in Russland ausgesprochen. Die endgültige Entscheidung über die Einführung der Technologie soll kurz vor der WM-Endrunde fallen.

Die Einführung des Videobeweises im Fußball wird bereits seit geraumer Zeit diskutiert. Während sich zahlreiche Fans und Funktionäre für die Einführung dieser Technologie äußern, gibt es jedoch auch vieler Kritiker. Nun hat sich auch FIFA-Präsident Gianni Infantino dazu geäußert und angedeutet, dass der Videobeweis bei der WM 2018 zum Einsatz kommen könnte: „Der Video-Schiedsrichter wird kommen. Wir werden ihn bei der WM nutzen, weil wir bisher nur positives Feedback erhalten haben. Es kann nicht sein, dass im Jahr 2017 jeder im Stadion oder am Fernseher innerhalb von ein paar Sekunden eine Fehlentscheidung sehen kann, aber die einzige Person, die es nicht weiß, ist der Schiedsrichter selbst.“

Es wird spannend zu sehen ob der Videobeweis tatsächlich eingeführt wird zur WM 2018. Ob die Technologie endgültig kommt, will das International Football Association Board (IFAB), die Regelhüter der FIFA, im März 2018 entscheiden – rechtzeitig vor der WM in Russland.

In zahlreichen Ländern, unter anderem auch in Deutschland, laufen bereits erste Testphasen. Der sog. Video Assistant Referee (VAR), wie der Videobeweis offiziell heißt, kann dann bei vier potenziell entscheidenden Situationen eingreifen: Tor, Elfmeter, Platzverweis (nicht Gelb-Rot) und Spielerverwechslung.

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