Lukas Podolski verabschiedet sich mit einem Traumtor von der DFB-Elf

Lukas Podolski
Foto: Sven Mandel / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem 1:0-Testspielsieg gegen England in das neue Länderspieljahr gestartet. Lukas Podolski schoss Deutschland gestern Abend im Dortmunder Signal Iduna-Park zum knappen Erfolg und feierte mit einem Traumtor einen perfekten Abschied aus der Nationalelf.

Nach fast viermonatiger Länderspielpause ist die deutsche Nationalmannschaft gestern Abend mit einem 1:0-Erfolg gegen England in das neue Jahr gestartet. Rein sportlich betrachtet hatte das Freundschaftsspiel kaum einen Wert für die DFB-Auswahl, im Vordergrund stand viel mehr der Abschied von Lukas Podolski und der 31-jährige Stürmer, der nach 13 Jahren im DFB-Trikot seine Nationalmannschaftskarriere beendet, hat einen perfekten Ausstand aus der Nationalelf hingelegt.

Podolski erzielte in der 69. Minute, nach einer durchwachsenen ersten Hälfte von Deutschland, mit einem sehenswerten Distanzschuss den entscheidenden Treffer des Abends. Für den Stürmer war es das 49. Tor in der Nationalmannschaft in seinem 130 Länderspiel. In der 84. Minute wurde „Prinz Poldi“ dann vorzeitig von Joachim Löw ausgewechselt und mit stehenden Ovationen von den knapp 60.000 Zuschauern im Dortmunder Signal Iduna-Park verabschiedet.

Der Weltmeister, der in der kommenden Saison in Japan spielen wird, zeigte sich mehr als zufrieden mit seinem letzten Spiel für die DFB-Auswahl: „Dass es am Ende so läuft, ist wie im Film. Wir gewinnen 1:0, ich mach das Ding – wie im Film. Dass die Leute mir das so zu spüren geben, gibt mir mehr als die 90 Minuten auf dem Platz. Das Team und der Bundestrainer haben schöne Worte gefunden. Das war ein toller Abschluss, auf den ich stolz bin.“

Bundestrainer Joachim Löw betonte nach der Partie nochmals wie wichtig Podolski in den vergangenen Jahren für die DFB-Elf war: „Lukas ist ein besonderer Spieler. Grundsätzlich hatten wir überlegt, ihn etwas früher runterzunehmen. In der Halbzeit hat er aber gesagt, er will bis kurz vor Schluss spielen. Lukas war immer mimt einhundert Prozent bei der Sache, ob er gespielt hat oder nicht. Das Besondere ist seine Empathie.“

Während für Podolski das Kapitel Nationalmannschaft seit gestern offiziell beendet ist, geht es für Jogis Jungs in weniger als vier Tagen bereits weiter. Deutschland trifft am kommenden Sonntag im Rahmen der WM-Qualifikation 2018 in Baku auf Aserbaidschan und bestreitet dort das erste Pflichtspiel des Jahres. Mit einem Sieg gegen Aserbaidschan würde die Mannschaft von Joachim Löw einen großen Schritt in Richtung direkte WM-Qualifikation machen.

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