Marko Pjaca: Kroatiens Juwel hofft auf WM

WM-Playoffs 2018: Kroatien und die Schweiz lösen ihr WM-Ticket
Foto: Agência Brasil / Wikipedia (CC BY 3.0 BR)

Marko Pjaca hat bewegte Tage hinter sich: Nach seinem Wechsel auf Leihbasis von Juventus Turin zu Schalke 04 steuerte er im ersten Testspiel für den neuen Arbeitgeber gleich seinen ersten Treffer bei. Bestätigt der junge Kroate diese Form könnte er mit starken Leistungen in Königsblau noch seinen Traum von der WM-Teilnahme an der Seite von Perisic, Rakitic und Co. wahr werden lassen.

Die Zeit in Turin verlief für Pjaca sehr wechselhaft. Mit großen Erwartungen im Juli 2017 für 23 Mio. Euro verpflichtet, machte der heute 22-Jährige zumeist als Einwechselspieler auf sich aufmerksam. Zudem gelang ihm ein erster Treffer für die „Alte Dame“ in der Champions League – beim 2:0-Erfolg im Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Porto markierte Pjaca den wichtigen ersten Treffer. Die Zukunft schien seinen Namen zu tragen.

Doch kurz darauf warf eine schwere Kreuzbandverletzung den hochveranlagten Kroaten aus der Bahn. So kam er in dieser Saison lediglich zu vier Einsätzen in Juventus‘ zweiter Mannschaft. Mit zwei Toren und drei Vorlagen stellte er dort aber nicht nur seine Klasse, sondern vor allem seine wiedererlangte Fitness unter Beweis.

Über starke Rückrunde auf Schalke zur WM nach Russland?

Jetzt also sucht Pjaca den Weg zurück in die erste Reihe von Juventus Turin über das Leihgeschäft bei Schalke 04. Dass die Norditaliener noch mit dem jungen Kroaten planen, zeigt wie vehement sie eine Kaufoption in dem bis zum Sommer laufenden Leihgeschäft ausschlossen.

Einen Beitrag, dass Pjaca auf Schalke gelandet ist, leistete auch ein deutscher Weltmeister. Denn bei Benedikt Höwedes informierte sich der Kroate im Vorfeld des Wechsels über seinen neuen Klub. Dieser habe ihm nur Gutes berichtet, berichtet Pjaca. Also versucht das Juwel, das bereits auf 13 Einsätze (ein Tor) für die kroatische Nationalmannschaft kommt, sich nach seiner langen Verletzungspause über eine starke Rückrunde in der Bundesliga noch für einen Platz im WM-Aufgebot der „Feurigen“ zu empfehlen. Momentan denke er allerdings noch nicht an die WM, versichert der Neuzugang.

Denn zunächst zählt es, möglichst viele Minuten für Schalke auf dem Platz zu stehen und sich dort in den Fokus zu spielen. In seinem ersten Auftritt für Königsblau gelang Pjaca das bereits exzellent: Lediglich vier Minuten benötigte er im Testspiel gegen den KRC Genk um für das 1:0 zu sorgen. Mit weiteren starken Offensivaktionen und großem Engagement feierte Pjaca ein gelungenes Debüt. Folgen weitere solche Auftritte, wird die WM in Russland doch wieder ganz schnell ein Thema für Marco Pjaca.