Schweizer Innenverteidiger-Juwel Manuel Akanji auf dem Sprung zum BVB

Vladimir Petkovic
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Borussia Dortmund steht unmittelbar vor der Verpflichtung von Manuel Akanji vom FC Basel. Der 22-jährige Schweizer Nationalspieler soll den Schwarz-Gelben laut „Blick“ eine Ablöse in Höhe von 21,5 Mio. Euro Wert sein. In dieser Summe sollen aber auch schon eventuelle Bonuszahlungen eingerechnet sein. Über eine starke Rückrunde in der Bundesliga kann sich Akanji für die Startelf von Nationaltrainer Petkovic (Bild) empfehlen. 

Der Schweizer „Blick“ vermeldet den Transfer bereits als sicher. Doch letzte Details fehlen wohl noch, bevor Manuel Akanji offiziell Teil des Dortmunder Kaders wird. Doch wer ist dieser junge Mann überhaupt? In Deutschland ist Akanji noch ein relativ unbeschriebenes Blatt. Dabei bringt es der Rechtsfuß bereits auf 58 Einsätze und 7 Tore für den Schweizer Serienmeister FC Basel.

Seit gut einem Jahr – nachdem Akanji einen Kreuzbandriss auskuriert hatte – ist der Schweizer mit nigerianischen Wurzeln unangefochtener Stammspieler in der Mannschaft des FCB. In dieser Hinrunde absolvierte Akanji in Liga, Champions League und Schweizer Pokal bis auf eine Einwechslung immer 90 Minuten auf dem Platz.

Der BVB bekommt also ein junges, top-fittes Innenverteidiger-Talent, dem eine große Zukunft prophezeit wird. So buhlten angeblich auch RB Leipzig und diverse Premier-League-Clubs um die Dienste von Manuel Akanji. Durchgesetzt hat sich der Ruhrpott-Verein, bei dem sich der Schweizer möglichst schnell einen Stammplatz sichern sollte. Die Uhr bis zum Start der WM tickt und mit regelmäßigen Einsätzen in der Bundesliga könnte Akanji in die Schweizer Startformation drängen.

Schweizer Mission K.o.-Runde mit Manuel Akanji?

Vier Länderspiele hat Manuel Akanji bereits absolviert, alle vier waren extrem wichtige Partien. In der WM-Quali stand der 22-Jährige jeweils 90 Minuten bei den Pflichtsiegen gegen die Färöer Inseln und Andorra auf dem Platz, sowie in den alles entscheidenden Play-Off-Spielen gegen Nordirland.

Bei der WM-Endrunde in Russland bekommt es die Schweiz in der Vorrunde allerdings mit härteren Brocken zu tun. Rekordweltmeister Brasilien ist der große Favorit auf Platz Eins, den zweiten Platz werden wohl die Schweiz, Serbien und Außenseiter Costa Rica unter sich ausmachen. Kein leichtes Unterfangen für die Eidgenossen. Doch mit Manuel Akanji auf dem Platz kassierte die „Nati“ noch kein einziges Gegentor. Kann der Innenverteidiger diese Serie bei der WM am Laufen halten?