Serbien: Slavoljub Muslin muss gehen, Mladen Krstajic wird neuer Interimstrainer

Mladen Krstajic
Foto: Twitter / FSS

Trotz erfolgreicher Qualifikation für die WM 2018 in Russland hat sich der serbische Fußball-Bund FSS von Nationaltrainer Slavoljub Muslin getrennt. Ex-Bundesligaprofi Mladen Krstajic wird interimsweise neuer Cheftrainer in Serbien.

Paukenschlag in Serbien! Wie der serbische Fußballverband FSS Anfang der Woche bekannt gab, hat man sich „einvernehmlich“ von Nationaltrainer Slavoljub Muslin getrennt. Der 64-jährige Fussball Trainer stand seit 2016 an der Seitenlinie und führte Serbien erfolgreich zur WM 2018 nach Russland.

Muslin selbst äußerte sich in einem Interview über die Trennung und deutete an, dass es seitens des Verbands immer wieder Versuche gab sich in seine Arbeit einzumischen. So soll es laut Muslin unter anderem Vorgaben gegeben haben welcher Spieler für die WM-Endrunde nominiert werden sollen. Laut dem Online Magazin Online-Sportwette.net gehört Serbien nicht zu den Favoriten bei der WM 2018, dennoch verfügt das Balkanland über zahlreiche Topstars wie z.B. Nemaja Matic von Manchester United und ist durchaus in der Lage gegen Topteams mitzuhalten. Serbischen Medienberichten zu Folge wurde Muslin seitens des Verbands hingegen vorgeworfen, er hätte die Mannschaft zu wenig verjüngt. So verzichtete er unter anderem auf Lazio-Star Sergej Milinkovic-Savic.

Ex-Bundesligaprofi Mladen Krstajic hilft kurzfristig aus

Zeitgleich mit der Bekanntgabe der Trennung von Muslin gab der FSS zudem bekannt, dass Ex-Bundesligaprofi Mladen Krstajic Serbien interimsweise als Nationaltrainer führen wird. Der 43-jährige nur bei den kommenden Länderspielen gegen China (10. November) und Südkorea (14. November) betreuen. Wer eine Sportwetten auf diese beiden Spiele platzieren möchte und noch auf der Suche nach einem geeigneten Wettanbieter ist, sollte sich die Testergebnisse von online-sportwette.net in Ruhe durchlesen.

Wer Serbien kommendes Jahr zur WM führen wird ist derzeit noch unklar. Die serbische Nationalmannschaft wird nach knapp acht Jahren erneut an einem großen internationalen Turnier teilnehmen. Zuletzt qualifizierte man sich für die WM 2010 in Südafrika. Die EM 2012 in Polen und der Ukraine, die WM 2014 in Brasilien und die EM 2016 in Frankreich verpasste man jeweils.