Serbiens Maksimovic bei Bundesligisten im Fokus

Mladen Krstajic
Foto: Twitter / FSS

Laut italienischer Medienberichten beobachten zwei Bundesligisten den serbischen Innenverteidiger Nikola Maksimovic vom SSC Neapel. Dabei soll es sich um Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim handeln. Maksimovic ist noch bis 2021 an Napoli gebunden. Doch im WM-Jahr benötigt der Serbe Einsatzzeiten, um sich für den Kader von Nationaltrainer Mladen Krstajic aufzudrängen.  Regelmäßige Möglichkeiten, sich zu zeigen, bekam der Verteidiger am Vesuv bislang nicht. 

Auf lediglich 95 Minuten Spielzeit kommt Nikola Maksimovic in dieser Serie-A-Saison für den SSC Neapel. Obwohl die Süditaliener vor der Saison stolze 20 Mio. Euro an den FC Turin überwiesen, um den Serben nach einjähriger Leihe fest zu verpflichten. Im Innenverteidiger-Ranking der Neapolitaner steht der 26-Jährige aktuell nur auf Rang vier hinter Koulibaly, Albiol und Chiriches.

Nun wittern mit Frankfurt und Hoffenheim angeblich zwei Bundesligisten die Möglichkeit, Maksimovic zu verpflichten. Im Raum steht eine Leihe mit Kaufoption. Das könnte dem Innenverteidiger deutlich mehr Einsätze verschaffen – also Chancen, sich für die anstehende WM in den Fokus von Neu-Nationaltrainer Mladen Krstajic zu spielen.

Maksimovic gefordert: Harter Konkurrenzkampf unter Krstajic

Angeheizt wird der Konkurrenzkampf im serbischen Kader durch den überraschenden Trainerwechsel im Herbst. Slavoljub Muslin musste seinen Hut nehmen, Mladen Krstajic wurde zunächst als Interimstrainer installiert. Seit Ende Dezember ist nun klar: der ehemalige Innenverteidiger, unter anderem bei Werder Bremen und Schalke 04 aktiv, führt die „Weißen Adler“ als Trainer zur WM.

Nun beginnt das Hauen und Stechen um die Plätze im Kader und der Startaufstellung. In der Innenverteidigung sind Maksimovics ärgste Konkurrenten Branislav Ivanovic vom FC Chelsea, sowie die beiden Bundesliga-Legionäre Matija Nastasic (Schalke 04) und Milos Veljkovic (Werder Bremen).

Wohin die Reise des mit zahlreichen talentierten Spielern gespickten serbischen Nationalteams bei der WM führt, ist bislang noch nicht klar einzuschätzen. Einerseits spricht die Qualität der Mannschaft auf dem Papier durchaus für das Erreichen der K.O.-Runden. Andererseits führt mit Mladen Krstajic nun ein Mann das Zepter, der auf keinerlei Erfahrung als Trainer zurückgreifen kann.

In Russland trifft Serbien in Gruppe E auf Brasilien, einen der großen Turnierfavoriten, Außenseiter Costa Rica, sowie die Schweiz. Mit den Eidgenossen dürfte sich Serbien aller Voraussicht nach um Platz 2 hinter Brasilien duellieren.