Vladimir Petkovic verlängert seinen Vertrag in der Schweiz bis zur EM 2020

Vladimir Petkovic
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Vladimir Petkovic bleibt auch nach der WM 2018 Schweizer-Nationaltrainer, dies gab der Schweizer Fußballverband diese Woche bekannt. Der SFV hat den Vertrag des 54-jährigen vorläufig um zwei weitere Jahre verlängert. Damit wird Petkovic die Schweiz bis zur EM 2020 betreuen.

In den vergangenen Wochen und Tagen gab es immer wieder Gerüchte, dass Vladimir Petkovic seinen Vertrag beim Schweizer Fußballverband verlängern könnte. Seit dieser Woche ist es nun offiziell. Wie der SFV am Montag bekannt gibt, wurde der Vertrag mit dem vorzeitig um zwei Jahre verlängert. Ursprünglich hatte der 54-jährige einen laufenden Vertrag bis nach der WM 2018 in Russland, nun wird Petkovic die Schweiz bis zur EM 2020 betreuen. Neben Petkovic hat der SFV auch den Vertrag von Co-Trainer Antonio Manicone verlängert.

SFV-Zentralpräsident Peter Gillieron äußerte sich wie folgt dazu: „Ein Zeichen der Anerkennung für Vladimir Petkovic und seine Arbeit mit Team und Staff, aber auch ein Zeichen für die Zukunft. Wir wollen weder in der nun folgenden finalen Phase, noch nach der WM-Qualifikation Zeit und Energie verschwenden mit Trainerfragen oder gar Spekulationen, sondern die erfreuliche Entwicklung der letzten Jahre möglichst fokussiert und aufs Sportliche konzentriert weiterführen können.“

Petkovic selbst freut sich auf die weitere Zusammenarbeit: „«Ich spürte bei Spielern und Staff schon vor dem ersten Training nach der Sommerpause die Lust, die Freude und den Willen, weiterzumachen, weiterzukommen und gemeinsam etwas Grosses zu erreichen.“

Im Sommer 2014 hatte Vladimir Petkovic das Amt von Ottmar Hitzfeld übernommen. Seither schaffte er auf Anhieb die direkte Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich und erreichte dort das Achtelfinale mit der Nati. Auch in der laufenden WM-Qualifikation 2018 sieht es gut aus für die Schweiz. Vier Spieltage vor Qualifikationsende liegt die Nati unangefochten auf Platz 1 der WM-Quali Gruppe B (3 Punkte Vorsprung auf Portugal).

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