Wird Roger Schmidt neuer Nationaltrainer in den Niederlanden?

Roger Schmidt
Foto: Fuguito / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Aktuellen Medienberichten zu Folge soll Ex-Leverkusen-Trainer Roger Schmidt der größte Favorit auf die Nachfolge von Danny Blind als neuer Bondscoach bei der niederländischen Nationalmannschaft sein. Der 50-jährige sieht sich selbst jedoch eher als Vereinstrainer als Nationaltrainer.

Der niederländische Fußballverband KNVB ist auf der Suche nach einem neuen Nationaltrainer wohl in Deutschland fündig geworden. Wie die niederländische Zeitung „Telegraaf“ berichtet soll Ex-Leverkusen-Trainer Roger Schmidt der größte Favorit auf die Nachfolge von Danny Blind sein. Der 50-jährige soll demnach der Wunschkandidat von den Verantwortlichen beim KNVB sein, noch vor Ruud Gullit, Henk ten Cate oder Jorge Sampaoli. Laut dem TV-Sender Fox Sports soll es bereits erste Gespräche zwischen Schmidt und dem Verband gegeben haben.

Schmidt ist derzeit offiziell noch in Leverkusen angestellt. Der Vertrag läuft noch bis 2019, dabei sollen ihm Gehaltszahlungen von bis zu sieben Millionen Euro zustehen. Anfang März wurde Schmidt bei der Werkself nach anhaltenden sportlichen Misserfolgen freigestellt. Ein Wechsel zum niederländischen Verband wäre nur mit Zustimmung von Bayer Leverkusen möglich.

Roger Schmidt sieht sich eher als Vereinstrainer

Während in den Niederlanden die Medien über Roger Schmidt als neuen Bondscoach spekulieren, berichtet die BILD-Zeitung, dass Schmidt selbst kein Interesse an einem Posten als Nationaltrainer in den Niederlanden haben soll. Demnach sieht dieser seine Zukunft weiterhin im Vereinsfußball.

Der KNVB musste zuvor bereits Absagen der niederländischen Trainer-Größen Frank de Boer, Ronald Koeman und Louis van Gaal hinnehmen. Es wird spannend zu sehen ob die Meldungen rund um Schmidt tatsächlich nur Gerüchte waren oder ob dieser den Vize-Weltmeister von 2010 tatsächlich übernehmen wird. Ein Engagement beim KNVB könnte für Schmidt auch als Karrieresprungbrett dienen mit Blick auf internationale Vereine und Trainerjobs.

Der Job in den Niederlanden birgt jedoch auch ein gewisses Risiko. Die Elftal liegt in der Gruppe A der WM-Qualifikation 2018 in Europa mit sieben Punkten nur auf Platz vier und läuft Gefahr, die WM-Endrunde in Russland zu verpassen.

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