WM 2018: Marokko, Tunesien und der Senegal qualifizieren sich für die WM-Endrunde

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Mit Marokko, Tunesien und dem Senegal haben sich drei afrikanische Mannschaften in den vergangenen Tagen erfolgreich für die WM 2018 in Russland qualifiziert. Damit sind alle fünf Startplätze für den afrikanischen Verband CAF vergeben.

Insgesamt fünf Startplätze hatte der afrikanischen Verband CAF im Rahmen der WM-Qualifikation 2018 zu vergeben und seit dem vergangenen Wochenende stehen alle WM-Teilnehmer aus Afrika fest. Marokko, Tunesien und der Senegal haben sich am letzten Qualifikationsspieltag ihre WM-Tickets gesichert.

Marokko und Tunesien feiern ihr Comeback bei der WM

Tunesien reichte für die erfolgreiche WM-Qualifikation ein 0:0 gegen Libyen, um sich den ersten Tabellenplatz in der Gruppe A zu sichern. Zuletzt qualifizierte sich Tunesien 2006 für ein WM-Turnier.

Marokko verteidigte Platz eins in der Gruppe C durch ein 2:0-Auswärtserfolg bei der Elfenbeinküste. Nabil Dirar (25.) und der Ex-Bayern-Profi Medhi Benatia (30.) erzielten die beiden Tore für die Nordafrikaner. Marokko wird damit erstmals seit 1998 erneut an einer WM-Endrunde teilnehmen, es ist insgesamt die fünfte Teilnahme für das Land.

Senegal gewinnt das Wiederholungsspiel gegen Südafrika

Auch in Senegal war der Jubel am vergangenen Wochenende groß. Die Löwen von Teranga setzten sich im Wiederholungsspiel mit 2:0 gegen Südafrika durch und sicherten sich damit nach 2002 ihr zweite Teilnahme an einer WM-Endrunde. Diafra Sakho (12.) und Thamsanqa Mkhize (38., Eigentor) erzielten die beiden Tore.

Ursprünglich hatte der Senegal im November 2016 in Südafrika mit 1:2 verloren. Der Fußball-Weltverband FIFA hatte allerdings ein Wiederholungsspiel verfügt, nachdem der Internationale Sportgerichtshof CAS die lebenslange Sperre gegen den Schiedsrichter der Partie, Joseph Lamptey, wegen Spielmanipulation bestätigt hatte.