WM 2018 Spielort: Kaliningrad
Foto: Gumerov Ildar / Wikipedia (gemeinfrei)

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Zahlen, Daten, Fakten zum WM 2018 Spielort Kaliningrad

Einwohner: rd. 430.000

Lage: Hauptstadt der Oblast Kaliningrad, russische Exklave zwischen Polen und Litauen

Touristische Highlights: Die Stadt Kaliningrad wurde im 13. Jahrhundert als Königsberg gegründet und gehört seit Ende des 2. Weltkrieges zu Russland. Historische Bauten wie der Dom oder die Stadtbefestigung erinnern an die ostpreußische Geschichte der Stadt, die heute eine moderne Metropole mit einem abwechslungsreichen Kultur- und Freizeitangebot ist.

Fußball in Kaliningrad: Der Heimatverein Baltika Kaliningrad spielt in der zweithöchsten russischen Spielklasse. Für die Weltmeisterschaft 2018 wird derzeit ein neues Stadion errichtet, das rund 45.000 Zuschauern Platz bieten wird.

Die Stadt

Im Jahr 1242 gründeten Lübecker Kaufleute einen ersten Handelsstützpunkt auf dem von den Prußen bewohnten Gebiet. Vom Deutschen Orden wurde im 13. Jahrhundert die Burg Conigsberg errichtet. Ab 1525 gehörte die Stadt zu Preußen, hier wurde auch der erste König Preußens, Friedrich I., gekrönt. Im späten Mittelalter wurde der heute noch erhaltene Königsberger Dom errichtet. Nach 1945 stand das Gebiet gemäß dem Potsdamer Abkommen unter sowjetischer Verwaltung und wurde 1946 nach dem zu diesem Zeitpunkt gerade verstorbenen sowjetischen Michail Iwanowitsch Kalinin benannt. Heute ist Kaliningrad eine russische Exklave und ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Region. mit vielen Forschungsinstituten, Hochschulen und Universitäten.

Touristische Highlights

Die Stadt Königsberg wurde Ende des 2. Weltkrieges stark zerstört, so dass nur noch einige historische Gebäude erhalten sind bzw. später wieder aufgebaut wurden. Unter anderem der Königsberger Dom und Teile der Stadtbefestigung zeugen noch von der ostpreußischen Geschichte der Stadt, wie das Königstor, das Friedrichsburger Tor, das Roßgärter Tor, der Wrangelturm oder der Dohnaturm, in dem sich heute ein Bernsteinmuseum befindet. Im früher dicht bebauten Stadtzentrum locken heute Parks und Freiflächen, ansonsten dominiert die sozialistische Plattenbauweise die Stadt. Neben dem Königsberger Dom befindet sich das Grabmal von Immanuel Kant, einem berühmten Sohn der Stadt. Sehenswert sind auch sind auch die vielen russisch-orthodoxe Kirchen, die Neue Börse und die Villenvororte. Am Pregelufer kann in einem ehemaligen Forschungsschiff das Museum des Weltozeans besucht werden. Weitere Museen der Stadt sind das Immanuel-Kant-Museum, das Dommuseum, das Museum für Geschichte und Kunst mit seiner Prussia-Sammlung und die Kunstgalerie Kaliningrads mit acht Ausstellungshallen.

Baltika Kaliningrad

Der lokale Fußballverein wurde im 1954 unter dem Namen „Pischtschewik Kaliningrad“ gegründet. 1957 erreichte der Club das Achtelfinals des sowjetischen Pokals. Seit 1958 heißt der Verein Baltika Kaliningrad, spielte bis zur Auflösung der UdSSR lange in der 2. Liga und wurde danach in die 2. Division eingeordnet, d.h. die dritte russische Spielklasse. Hier konnte Baltika Kaliningrad als Meister im ersten Jahr bereits aufsteigen. Nach zwei weiteren Absteigen in die dritte Klasse spielt Baltika seit 2006 wieder konstant in der zweithöchsten russischen Spielklasse. Ein drohender Abstieg in der Saison 2015/16 konnte abgewendet werden, da der Tabellenplatz des Vereins FK Wolga Nischni Nowgorod eingenommen werden konnte, der seinen Spielbetrieb einstellt. Die Vereinsfarben von Baltika Kaliningrad sind blau-weiß, seit 2016 trainiert der Ukrainer Igor Zakharyak die Mannschaft. Die Heimspiele werden im Baltika-Stadion mit 14.500 Plätzen ausgetragen. Für die Fußball-WM 2018 wird derzeit ein neues Stadion mit einer Kapazität von 45.105 Plätzen errichtet.

WM 2018 Spiele in Kaliningrad

  • Sa, 16. Juni 2018 um 21 Uhr : D3 – D4
  • Fr, 22. Juni 2018 um 20 Uhr: E4 – E2
  • Mo, 25. Juni 2018 um 20 Uhr: B2 – B3
  • Do, 28. Juni 2018 um 20 Uhr: G4 – G1

Mehr Informationen zu Kaliningrad findet man hier auf der offiziellen FIFA-Webseite.