WM 2018 Spielort: Wolgograd
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Zahlen, Daten, Fakten zum WM 2018 Spielort Wolgograd

Einwohner: rd. 1,02 Millionen

Lage: Administratives und wirtschaftliches Zentrum an der unteren Wolga

Touristische Highlights: Wolgograd liegt rund 1000 km südöstlich von Moskau am westlichen Wolgaufer. Sehenswert sind die monumentalen Denkmäler der Stadt, wie die Leninstatue an der Wolga und die Mutter-Heimat-Statue bei der Gedenkstätte an die Schlacht von Stalingrad.

Fußball in Wolgograd: Der Fußballverein der Stadt ist der FK Rotor Wolgograd, der nach Lizenzentzug und Abstiegen seit 2010 wieder in der 1. Division, der 2. russischen Spielklasse spielt.

Die Stadt

Die Stadt hieß bis 1925 Zarizyn und von 1925 bis 1961 Stalingrad. Hier fand während des 2. Weltkrieges die Belagerung durch die deutsche Wehrmacht und im Winter 1942/43 die verlustreiche Schlacht von Stalingrad statt, an die heute noch viele Denkmäler erinnern.
Bereits im Altertum führte eine Handelsroute durch die Gegend an der Landenge zwischen Wolga und Don. Im 5. Jahrhundert v. Chr. siedelten hier die Skythen. Später gehörte das Gebiet zeitweise den Chasaren (8. und 9. Jhdt.) und wurde von den Mongolen erstürmt. Als Anfang der russischen Zeit wird die Gründung der Festungsstadt im Jahre 1598 bezeichnet. Der ursprüngliche Name Zarizyn kommt aus dem Tatarischen (sari su = gelbes Wasser). Im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Stadt mehrmals von aufständischen Kosaken eingenommen. Seine militärische Bedeutung als Festungsstadt verlor Zarizyn nach der Eroberung der Krim im 18. Jahrhundert und entwickelte sich zu einem Handels- und Wirtschaftszentrum. Im 19. Jahrhundert führte der Bau der Eisenbahnlinie nach Kalatsch am Don und Grjasi zu einer Ansiedlung von Großindustrie an diesem wichtigen Knotenpunkt vom Kaspischen Meer, Schwarzen Meer und Kaukasus nach Zentralrussland.

Touristische Highlights

Wolgograd ist architektonisch von der Bauweise des Spätstalinismus der 1950er und 1960er Jahre geprägt. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählen monumentale Denkmäler, wie die Gedenkstätte der Schlacht von Stalingrad auf dem Mamajew-Hügel mit der Mutter-Heimat-Statue, 7.900 Tonnen wiegt und 85 Meter hoch ist und damit eine der höchsten Statuen der Welt ist. An der Mündung des Wolga-Don-Kanales in die Wolga, steht außerdem die größte Lenin-Statue Russlands. Sehenswert ist auch die ehemalige deutsche Siedlung „Alt Sarepta“ im südlichen Stadtteil Krasnoarmeisk, die 1765 von der Herrnhuter Brüdergemeinde gegründet wurde. Lohnenswert ist auch ein Besuch des Planetariums der Stadt. Seit 2009 verbindet die 7,1 km lange Wolgabrücke das Stadtgebiet von Wolgograd mit der der Stadt Krasnoslobodsk am östlichen Ufer der Wolga. Sie ist die längste als Balkenbrücke ausgeführte Straßenbrücke Europas.

FK Rotor Wolgograd

Der Fußballclub der Stadt wurde 1929 als Traktor Stalingrad gegründet. Er gehörte in den 1940er und 1990er Jahren zu den Top-Vereinen Russlands und spielte in der höchsten Spielklasse. Zweimal wurde der Verein außerdem russischer Vizemeister. Nach dem Lizenzentzug 2004 spielte der Club in der dritten Liga, der 2. Division, und zog sich zeitweise aus finanziellen Gründen ganz aus dem Spielbetrieb zurück. 2010 dann spielte der FK Rotor Wolgograd wieder in der zweitklassigen 1. Division. Die Vereinsfarben sind blau-weiß. Trainiert wird die Mannschaft des FK Rotor Wolgograd von Lew Iwanow. Der Verein spielte seine Heimspiele im Zentralstadion Wolgograd mit 32.120 Plätzen, das einem Neubau für 45.015 Zuschauer weichen musste, der aktuell für die Fußball WM 2018 errichtet wird.

WM 2018 Spiele in Wolgograd

  • Mo, 18. Juni 2018 um 20 Uhr: G3 – G4
  • Fr, 22. Juni 2018 um 17 Uhr: D4 – D2
  • Mo, 25. Juni 2018 um 16 Uhr: A2 – A3
  • Do, 28. Juni 2018 um 16 Uhr: H4 – H1

Mehr Informationen zu Wolgograd findet man hier auf der offiziellen FIFA-Webseite.