WM-Playoffs 2018: Kroatien und Schweiz machen großen Schritt in Richtung WM 2018

WM 2018 Auslosung
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Kroatien und die Schweiz haben einen großen Schritt in Richtung WM 2018 gemacht. Während die Nati in den WM-Playoffs 2018 einen 1:0-Auswärtserfolg gegen Nordirland feierte, setzte sich Kroatien zuhause mit 4:1 gegen Griechenland durch.

Heute Abend fanden die ersten beiden Spiele in den WM-Playoffs 2018 statt. Während die Schweiz einen knappen aber verdienten 1:0-Erfolg in Nordirland feiern konnte. Setzte sich Kroatien in Zagreb mit 4:1 gegen Griechenland durch.

Andrej Kramaric stößt die Tür zur WM 2018 weit auf für Kroatien

Zum fünften Mal muss Kroatien sich über die Playoffs für ein großes Turnier qualifizieren und wie es aussieht, wird es auch zum fünften Mal gelingen. Der WM-Dritte von 1998 setzte sich im Playoff-Hinspiel mit 4:1 gegen Griechenland und Ex-Bundesliga-Trainer Michael Skibbe durch.

Vor 30.000 Zuschauern im Maksimir Stadion brachten Luka Modric (13.), Nikola Kalinic (19.) und Ivan Perisic (33.) Kroatien schon in der 1. Hälfte in Front. Der Dortmunder Sokratis sorgte in der 31. für den zwischenzeitlichen 1:2-Anschlusstreffer. Kurz nach dem Wiederanpfiff der zweiten Hälfte (49.) baute der Hoffenheimer Andrej Kramaric die kroatische Führung auf 4:1 aus. Für Kramaric war es bereits das dritte Länderspieltor in Folge. Am Ende blieb es bei dem verdienten Sieg für die „Feurigen“.

Griechenland benötigt im Rückspiel in drei Tagen in Piräus ein kleines Fußballwunder um sich noch für die WM 2018 zu qualifizieren.

Ricardo Rodriguez erlöst die Schweiz

Auch die Schweiz steht kurz davor ihr WM-Ticket zu lösen. Die Nati feierte heute Abend einen knappen aber verdienten 1:0-Auswärtserfolg in Belfast gegen Nordirland. Ex-Wolfsburger Ricardo Rodriguez erzielte in der 58. Minute mit einem fragwürdigen Handelfmeter das einzige und damit zugleich entscheidende Tor des Abends. Schiedsrichter Ovidiu Hategan ahndete nach einem Schuss von Xherdan Shaqiri ein Handspiel von Corry Evans. Dem Verteidiger prallte der Ball dabei allerdings aus kürzester Distanz an den Körper und den angelegten Arm. Bitter für die Nordiren ist die Tatsache, dass Evans für das Handspiel die Gelbe Karte sah und damit das Rückspiel gesperrt verpassen wird.

Nordirlands Trainer Michael O’Neill zeigte sich nach dem Spiel sichtlich enttäuscht, allen voran von der Elfmetersituation: „Ich bin geschockt von der Entscheidung und geschockt von der Gelben Karte. Der Ball trifft ihn mehr am Rücken. Ich dachte, der Schiedsrichter hat wegen eines Fouls oder wegen einer Abseitsstellung gepfiffen. Niemand hat sich beschwert. Der Schiedsrichter hat uns keinen Gefallen getan.“

Shaqiri selbst zeigte sich zurückhaltend in Sachen Elfmeter: „Ich weiß nicht, ob es ein Elfmeter war oder nicht. Ich versuche, aufs Tor zu schießen und ich weiß nicht, ob er ihn mit seiner Hand berührt hat oder nicht. Schließlich hat der Schiedsrichter den Elfmeter gegeben. So ist Fußball“.

Ähnlich wie Griechenland, benötigt auch Nordirland eine deutliche Leistungssteigerung im Rückspiel in drei Tagen in Basel um das Ruder nochmals umzureißen.