WM-Qualifikation 2018: Marco Reus fällt mit einem Muskelfaserriss gegen Aserbaidschan aus

Marco Reus
Foto: Tim Reckmann / FotoDB.de

Bittere Nachrichten für Bundestrainer Joachim Löw und vor allem für Marco Reus. Der 27-jährige Dortmunder hat sich am vergangenen Wochenende einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen und fällt mehrere Wochen aus. Damit wird der Offensivspieler auch das WM-Qualifikationsspiel Ende März gegen Aserbaidschan verpassen und das Test-Länderspiel gegen England.

In knapp zwei Wochen wird die deutsche Nationalmannschaft mit dem Freundschaftsspiel gegen England im Dortmunder Signal Iduna-Park ihr erstes Länderspiel im neuen Jahr absolvieren. Vier Tage später steht das WM-Qualifikationsspiel in Baku gegen Aserbaidschan an. In beiden Spielen wird Bundestrainer Joachim Löw auf Nationalspieler Marco Reus verzichten müssen. Der 27-jährige Offensivspieler hat sich am vergangenen Wochenende, beim 6:2-Erfolg des BVB in der Fußball Bundesliga gegen Bayer Leverkusen einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel zugezogen und fällt damit voraussichtlich bis Anfang April aus.

Marco Reus, der Pechvogel der Nationalmannschaft

Marco Reus hat sich in den vergangenen Monaten, wenn nicht sogar Jahren, zu einem Art Pechvogel innerhalb der Nationalmannschaft entwickelt. Reus hat sowohl die WM 21014 in Brasilien als auch die EM 2016 in Frankreich verletzungsbedingt verpasst. Aufgrund einer Schambeinentzündung im vergangenen Jahr hat Reus bisher noch kein einziges WM-Qualifikationsspiel für die DFB-Auswahl absolviert. Sein letzter Einsatz im DFB-Trikot liegt bereits knapp ein Jahr zurück, Reus stand zuletzt am 29. März 2016 beim 4:1-Testspielsieg gegen Italien in München auf dem Feld. Seitdem hat er 14 (!) Länderspiele in Folge verpasst.

Nutzt Reus den Confed Cup 2017 um erneut auf sich aufmerksam zu machen?

Seit seinem Debüt 2011 vor knapp sechs Jahren hat Reus „nur“ 29 Länderspiele absolviert. Die nächste Möglichkeit für den Dortmunder für die Nationalelf aufzulaufen, wäre frühestens am 6. Juni im Freundschaftsspiel gegen Dänemark. Knapp einen Monat später beginnt bereits der Confed Cup 2017, Joachim Löw hat bereits im vergangenen Jahr betont, dass er Reus sehr gerne zum Confed Cup nach Russland mitnehmen würde, insbesondere um den Integrationsprozess des Offensivspielers zu beschleunigen.

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