WM-Qualifikation 2018: Portugal qualifiziert sich direkt, die Niederlande verpasst die WM

Crisitiano Ronaldo
Foto: Fanny Schertzer / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Die Europa-Qualifikation für die WM 2018 ist seit gestern Abend offiziell beendet, zumindest die Gruppenhase. Europameister Portugal hat sich mit einem Heimsieg gegen die Schweiz in aller letzter Sekunde direkt für die WM 2018 qualifiziert. Die Eidgenossen müssen genauso wie Schweden und Griechenland in die WM-Playoffs. Die Niederlande hingegen hat keinerlei Chancen mehr auf eine WM-Teilnahme.

Schluss aus und vorbei. Die Gruppenphase der Europa-Qualifikation für die WM 2018 ist seit gestern Abend offiziell beendet. Viele offene Entscheidungen gab es nicht mehr. Europameister Portugal hat mit einem Sieg gegen die Schweiz sein direktes WM-Ticket gelöst. Die Niederlande hat das Wunder gegen Schweden verpasst und wird kommendes Jahr nicht mit von der Partie sein in Russland. Schweden und Griechenland müssen ebenfalls in der Relegation ran.

Cristiano Ronaldo & Co. verdrängen die Schweiz in aller letzter Sekunde von Platz eins

Der Jubel in Lissabon gestern Abend dürfte groß gewesen sein. Portugal hat sich am letzten Spieltag in der Gruppe B mit 2:0 gegen die Schweiz durchgesetzt und damit den direkten Sprung zur WM-Endrunde geschafft. Der Ex-Hamburger Johan Djourou brachte die Portugiesen in der 41. Minute mit einem Eigentor mit 1:0 in Führung. Andre Silva sorgte in der 57. mit dem 2:0 für die Vorentscheidung in der Partie.

Die Schweiz hat damit nur eine einzige Niederlage in der gesamten WM-Qualifikation 2018 kassiert, landete am Ende aufgrund des schlechteren Torverhältnisses „nur“ auf dem 2. Rang in der Tabelle. Damit müssen die Eidgenossen in der WM-Relegation nachsitzen.

Die Niederlande verpassen beim Robben-Abschied das Wunder von Amsterdam

Der WM-Dritte von 2014, die Niederlanden wird kommendes Jahr nicht an der Endrunde in Russland teilnehmen. Die Elftal setzte sich gestern Abend zwar mit 2:0 gegen Schweden durch und ist damit punktgleich mit den Skandinaviern. Schweden hat jedoch die bessere Torbilanz und darf sein Glück in den Playoffs weiterhin suchen. Arjen Robben (16. und 40.) erzielte beide Tore für die Gastgeber, am Ende fehlten jedoch weitere fünf Treffer. Für den 33-jährigen Profi vom FC Bayern war es das letzte Länderspiel für Oranje. Robben verkündete nach dem WM-Aus seinen Rücktritt aus der niederländischen Nationalmannschaft.

Griechenland sichert sich die WM-Playoffs

In der Gruppe H steht Belgien bereits seit September als fixer WM-Teilnehmer fest. Am letzten Spieltag gab es auch in Sachen Platz 2 keinerlei Überraschungen mehr. Während Bosnien-Herzegowina auswärts gegen Estland mit 2:1 gewinnen konnte, feierte Griechenland einen 4:0-Heimerfolg gegen Gibraltar. Damit hat der Europameister von 2004 den zweiten Platz verteidigt und sich die Teilnahme an den WM-Playoffs gesichert.