Ägyptens Linksaußen Trezeguet fürchtet bei WM keinen Gegner

WM2018
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Denkt man an das aktuelle ägyptische Nationalteam, denkt man an einen Namen: Mo Salah. Afrikas Fußballer des Jahres und Englands Fußballer des Jahres ist der Superstar im Team von Hector Cuper, der ‘Egyptian King’ eben. Doch auch andere haben sich zu wichtigen Säulen in der ägyptischen Mannschaft gemausert, wie der junge Offensivspieler Trezeguet. Der Mann, der mit bürgerlichem Namen Mahmoud Hassan heißt, wirft für FIFA.com einen Blick voraus auf die ägyptischen Chancen bei der WM in Russland.

Voller Vorfreude, aber auch Respekt blickt Trezeguet, der Ägypter in diesem Fall, nicht der französische Ex-Profi, auf die Vorrunde der WM. “Es ist eine harte Gruppe. Russland wird zu Hause vor ihren eigenen Fans spielen. Uruguay hat diesen Wettbewerb bereits gewonnen und verfügt über großartige Spieler. Das Spiel gegen Saudi-Arabien wird wie ein Derby sein,” erläutert der 23-Jährige den speziellen Charakter jeder Partie. “Um weiterzukommen, müssen wir uns gut vorbereiten und in Russland voller Selbstvertrauen und Konzentration auf unsere Aufgabe ankommen. Wir müssen jedes Match spielen, als wäre es ein Finale. Unser Freundschaftsspiel gegen Portugal [1:2], den Europameister, müssen wir als Referenzpunkt benutzen. Wir müssen vor keiner Mannschaft der Welt Angst haben,” zeigt sich der von Anderlecht an Kasimpasa verliehene Profi überzeugt.

Trezeguet nimmt bei Ägyptens Coach Cuper wichtige Rolle im Team ein

Bei Ägyptens erfahrenen Nationaltrainer Hector Cuper hat sich Trezeguet schnell viel Vertrauen erarbeitet. Dies liegt nach Meinung des Spielers an seinem hohen Eifer. “Seit ich sehr jung war, habe ich immer extrem hart im Training gearbeitet. Und das zeigte sich schon immer in meinen Leistungen auf dem Platz. Unter Cuper habe ich meine Chance genutzt, sobald sie kam, und weiterhin hart gearbeitet. Er ist ein Trainer, der Spieler wirklich respektiert, die während der Spiele einen hohen Aufwand betreiben und sich an die taktischen Vorgaben halten. So konnte ich sein Vertrauen gewinnen und in allen Qualifikationsspielen auflaufen. Letztes Jahr trat ich sogar beim Afrika-Cup auf den Plan. Ich danke ihm für alles, was er für mich getan hat. Und ich verspreche ihm, dass ich mich in den kommenden Wochen noch weiter verbessern werde” Eine wahrlich außergewöhnliche Beziehung zwischen Spieler und Trainer.