Comeback gegen den HSV? Marco Reus kämpft sich zurück

Marco Reus
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259 Tage nach seinem letzten Spiel für Borussia Dortmund, könnte Marco Reus am Samstag endlich sein Comeback feiern. Nach seinem Kreuzbandriss scheint er sich wieder sicher genug fühlen, um für den BVB aufzulaufen. Trainer Peter Stöger äußerste sich nun zur Personalie Reus.

“Ich habe bei Marco ein gutes Gefühl. Es kann sein, dass er gegen den Hamburger SV am Samstag zumindest wieder zum Aufgebot gehören wird. Aber er selbst entscheidet, wann er wieder spielt”, so Stöger. Beim Training am Mittwoch hinterließ der Nationalspieler einen exzellenten Eindruck und scheint nur so vor Spielfreude zu sprühen. Marco Reus in guter Form könnte Borussias Offensive derzeit erheblich helfen.

Dennoch soll das Comeback vorsichtig angegangen werden. Sein Arzt, Dr. Michael Strobel aus dem niederbayerischen Straubing, soll Reus noch bremsen zu wollen. Laut “BILD”-Zeitung empfehle er sein Comeback erst für das Spiel in Mönchengladbach. Eventuell sitzt Reus am Samstag gegen Hamburg also schon auf der Bank – endgültig zum Einsatz kommen soll er dann die Woche darauf gegen seinen Ex-Klub.

Zuletzt war auch von einer Vertragsverlängerung über das Jahr 2019 die Rede. Auch hierzu äußerte sich Stöger: “Egal, ob ich Trainer bleibe oder ein Nachfolger kommen wird: Jeder würde sich wünschen, dass Marco noch lange in Dortmund bleiben wird.” Erste Sondierungsgespräche zwischen BVB-Manager Michael Zorc und Reus-Berater Dirk Hebel sollen in Kürze angesetzt werden.

BVB-Chef Hans-Joachim Watzke hatte verlauten lassen, dass dem BVB-Kader ein Umbruch bevorstünde. Marco Reus könnte dabei Kapitän und Anführer einer neuen Borussia werden. Sollte er fit bleiben. In den letzten Jahren warfen Reus immer wieder schwere Verletzungen zurück, die ihn auch die letzten Turniere mit der Nationalmannschaft verpassen ließen. Bleibt er bis zum Sommer verletzungsfrei und ruft wieder die Leistungen ab, die man von ihm gewohnt ist, so dürfte Reus wieder ein Kandidat für die kommende Weltmeisterschaft in Russland sein. Der 29-Jährige kommt aufgrund der vielen Zwangspausen auf nur 29 Länderspiele. Dabei erzielte er neun Tore und leistete vier Vorlagen.