Confed Cup 2017: U21 sorgt für Freude im deutschen Lager

Joachim Löw
Foto: Steindy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Während sich die deutsche A-Nationalmannschaft in Russland auf das Halbfinale des Confederations Cup 2017 vorbereitet, ist die U21 bei der Europameisterschaft in Polen schon einen Schritt weiter. Die Mannschaft von Trainer Stefan Kuntz setzte sich am Dienstagabend im Halbfinale gegen England nach Elfmeterschießen durch und trifft nun im Endspiel am Freitag (20.45 Uhr in Krakau) auf die Auswahl Spaniens, die ihr Halbfinale gegen Italien dank eines Dreierpacks von Saul Niguez mit 3:1 gewinnen konnte. Der Erfolg der U21 sorgte auch im Lager der A-Elf für Freude.

„Für uns gilt es nun, dies bei unserem Spiel am Donnerstag gegen Mexiko ebenfalls zu schaffen“, nahm sich Bundestrainer Joachim Löw den Nachwuchs im Vorfeld des eigenen Halbfinalspiels sogar zum Vorbild, nachdem sein Team geschlossen vor den Bildschirmen den Elfmeterkrimi der U21 im Klassiker gegen England verfolgt hatte. „Super, Jungs, was für eine Spannung, wir hatten einen tollen Abend hier“, übermittelte Löw seine Glückwünsche nach Polen.

Matchwinner Pollersbeck

Die deutsche U21 war gegen England über weite Strecken die bessere Mannschaft, versäumte es aber dennoch, die Partie schon vor der Verlängerung oder zumindest dem Elfmeterschießen zu entscheiden. Nach der Führung durch Davie Selke in der 35. Minute glich Demarai Gray noch vor der Pause für den Nachwuchs der Three Lions aus und kurz nach Wiederbeginn besorgte Tammy Abraham sogar die englische Führung.

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Deutschland stand nun unter Zugzwang und war um eine sofortige Antwort bemüht, die letztlich dem für Selke eingewechselten Felix Platte in der 70. Minute gelang.

Danach sollten keine weiteren Tore mehr fallen, sodass das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen musste. Zum Mann des Tages avancierte dabei Keeper Julian Pollersbeck, der die Strafstöße von Abraham und Nathan Redmond abwehrte. Vom deutschen Team brachte nur Yannick Gerhardt seinen Elfmeter nicht im gegnerischen Tor unter, wohingegen Maximilian Arnold, Maximilian Philipp, Max Meyer und Nadiem Amiri trafen und so für großen Jubel sorgten.