Entscheidung „endgültig“: Cristiano Ronaldo will wohl wechseln

Cristiano Ronaldo feiert sein Tor
Cristiano Ronaldo / Gints Ivuskans / Shutterstock.com

Angeblich ist die Entscheidung gefallen – und sie wäre „endgültig“. Laut portugiesischer Zeitung „Record“ will Superstar Cristiano Ronaldo (33) Real Madrid verlassen. Vermeintlicher Grund: die versprochene, aber nicht eingehaltene Gehaltserhöhung durch Real-Chef Florentino Perez (71).

Dem Bericht zufolge soll es „CR7“ aber weniger Geld, als eigentlich um Anerkennung gehen. Es soll ein Treffen zwischen Real-Bossen und Ronaldo-Berater Jorge Mendes gegeben haben. Ronaldo habe demnach 37 Millionen Euro Gehalt jährlich gefordert – statt bisher 21 Millionen im Jahr. Real soll nun aber lediglich 30 Millionen bieten. Demnach gewann Berater Mendes eher den Eindruck, dass sich Real lieber um Neymar von Paris Saint-Germain bemühen möchte.

Ronaldo könne sich wohl vorstellen, in Frankreich, Italien oder erneut in England zu spielen. 2009 war „CR7“ von Manchester United zu den „Königlichen“ nach Madrid gewechselt. Als möglicher Interessent wird Paris Saint-Germain gehandelt. Doch der Verein steht wegen des Financial Fairplay unter UEFA-Beobachtung. Möglich, dass ein Tauschgeschäft Ronaldo/Neymar zustande kommen könnte. Schon länger wird allerdings auch gemunkelt, Ronaldo könnte zu Manchester United zurückkehren. Der Verein gilt als schwerreich und könnte einen Transfer dieser Güteklasse wohl auch stemmen.

Wo bleibt Ronaldos Antwort?

Ronaldo hatte Real Madrid nach dem gewonnenen Champions-League-Finale gegen den FC Liverpool geschockt, als er sagte: „Ich hatte eine schöne Zeit in Madrid.“ Die Aussage wurde als Wechselwunsch gedeutet. Er ruderte allerdings schon am nächsten Tag zurück und sagte: „Wir sehen uns im nächsten Jahr.“ Er schob aber auch nach, dass es „in den nächsten Tagen eine Antwort geben“ werde. Dies ist aber noch nicht passiert.

Unterdessen ist die portugiesische Nationalmannschaft von Staatspräsident Marcelo Rebelo de Sousa im Museu Nacional dos Coches im Lissaboner Stadtteil Bélem empfangen worden. Auch Kapitän Cristiano Ronaldo hielt eine kurze Rede und versprach, dass das Team das „Beste geben“ wird – „und dann schauen, was passiert.“ Vor zwei Jahren krönte sich Portugal in Frankreich überraschend zum Europameister (1:0 im Finale gegen den Gastgeber). In Russland trifft das Team in der Gruppenphase auf Marokko, den Iran und Spanien.