Dembélé in Barcelona angekommen: Messi hilft beim Durchbruch

Lionel Messi
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Geht doch! Nach langen Verletzungspausen und heftiger Kritik, hat es Ousmane Dembélé nun doch noch allen gezeigt. Im Rückspiel des Champions League Achtelfinals gegen den FC Chelsea brillierte der Franzose an der Seite von Lionel Messi. Beide zeigten beeindruckende Leistungen.

Beim 3:0 gegen den FC Chelsea erzielte Dembélé sein erstes Tor im Trikot des FC Barcelona. Das zwischenzeitliche 2:0 glich einer Erlösung für Dembélé und Barcelona. Das Hinspiel in London endete 1:1. Der 20-jährige Dembélé spielte von Beginn an und zeigte sich äußerst engagiert. Die Zeitung „Sport“ schrieb: „Der Franzose wusste, was er Barcelona bislang schuldig geblieben ist und entschädigte es auf der bestmöglichen Bühne. Sein Tor machte die Verletzungen und die Millionen, die Barça für ihn zahlte, vergessen.“

Im Sommer war Dembélé für 105 Millionen Euro von Borussia Dortmund nach Spanien gewechselt. Nach seinem Tor gegen Chelsea wurde er besonders von Vorlagengeber Lionel Messi innig umarmt. „Die Umarmung von Messi und Dembélé nach dessen Tor bedeutete eine Art Taufe für den Franzosen. Die Zustimmung des Argentiniers schien wichtiger als das Tor selbst“, so die Zeitung „La Vanguardia“. In der 20. Minute hatte Messi im Strafraum quer zu Dembélé gespielt. Der hatte keine Mühe,  zum 2:0 einzuschießen.

Messi nicht zu stoppen – 100 Champions League Tore

Superstar Lionel Messi erzielte außerdem die beiden anderen Tore gegen Chelsea selbst. Der Argentinier steht nun bei exakt 100 Toren in der Champions League.

Zuletzt hatte Dembélé mit Verletzungen, schlechter Ernährung und Anpassungsproblemen zu kämpfen. Die Kritik in der Öffentlichkeit und auch intern wuchs. Nun scheint er den Durchbruch beim FC Barcelona doch noch zu schaffen.

Beim 3:0 gegen Chelsea spielten auch zwei deutsche Nationalspieler. Barcelonas Torhüter Marc-André ter Stegen hatte nicht viel zu tun und hielt seinen Kasten sauber. In der Chelsea-Abwehr stand Antonio Rüdiger und ging gemeinsam mit seinen Kollegen unter.

Messi und Dembélé in dieser Form dagegen sollten auch für ihre Nationalteams bei der Weltmeisterschaft im Sommer in Russland große Bereicherungen sein. Die Franzosen treffen in der Gruppenphase auf Dänemark, Peru und Australien. Argentinien möchte wie 2014 erneut ins Finale und spielt in der Gruppe zunächst gegen Nigeria, Island und Kroatien.