Frankreich – Australien, WM 2018 Wett Tipp, Analyse & Prognose

Frankreich – Australien

Das erste Spiel in Gruppe C werden Frankreich und Australien gegeneinander austragen. Sie duellieren sich zwei Tage nach der Eröffnung am 16. Juni in der Kasan Arena. Die Partie ist außergewöhnlich früh angesetzt, um 12 Uhr (MESZ) ist der Anpfiff. Die 2013 eröffnete Arena erlebte bereits ihre Feuertaufe bei einem internationalen Veranstaltung: 2015 wurde für die Schwimmweltmeisterschaft ein großes Schwimmbecken innerhalb des Stadions aufgebaut. Darin wurden einige Wettbewerbe ausgetragen. Auch beim letztjährigen Confed-Cup fanden Spiele in Kasan statt.

Zur Ausgangslage der Partie: Australien braucht einen guten Start

Bei einer Weltmeisterschaft haben Frankreich und Australien bislang noch nicht gegeneinander gespielt. Zwei Mal bestritten die Mannschaften ein Freundschaftsspiel, eine Begegnung kam es bei den Olympischen Spielen in Atlanta 1996, eine weitere beim Confed-Cup in Japan und Südkorea im Jahr 2001. In den vier Partien siegten die Franzosen zwei Mal und die Australier einmal. Nun, bei der WM in Russland, wird es vor allem für Australien wichtig sein, gut ins Turnier zu kommen. Denn hinter dem mutmaßlichen Gruppensieger aus Frankreich geht es gegen Peru und Dänemark um den Einzug ins Achtelfinale.

Frankreich: Langsam zurück zur Weltspitze

Als Erster ihrer Qualifikationsgruppe löste die Nationalmannschaft aus Frankreich das Ticket für die Weltmeisterschaft. Einen starken Auftritt zeigte das Team schon bei den Europameisterschaft im eigenen Land: Die Franzosen marschierten bis ins Finale gegen Portugal, in dem sie allerdings verloren. Das Wiedererstarken der Mannschaft ist Bundestrainer Didier Deschamps zu verdanken. Er ist seit 2012 im Amt und konnte das Team zurück in die Erfolgsspur bringen. Denn der Weltmeister von 1998 hatte zwischenzeitlich eine derbe Durststrecke: Bei den Weltmeisterschaften der Jahre 2002 und 2010 musste Frankreich bereits nach der Gruppenphase die Segel streichen. Gleiches galt für die Europameisterschaft 2008.

Frankreich Nationalmannschaft
Abb. Die französische Nationalmannschaft / Vlad1988 / Shutterstock.com

Zum WM-Kader zählen Antoine Griezmann, er erzielte sechs Tore bei der vergangenen EM, Olivier Giroud, und Dimitri Payet (drei Tore). Bei den Testspielen in dieser Saison haben aber auch Angreifer Thomas Lemar und Mittelfeldspieler Paul Pogba unter Beweis gestellt, dass sie treffen können. Aber nicht nur im Sturm ist das Team gut aufgestellt. Hugo Lloris steht seit 2009 im Tor der Nationalmannschaft und zeigte vor allem bei der Heim-EM eine starke Leistung.

Australien: Das Team steckt in einer schwierigen Ausgangslage

Die australische Nationalelf qualifizierte sich nicht direkt für die WM, sondern musste den Umweg über die Playoffs nehmen. Die daran anschließenden beiden Spiele gegen Syrien hatten es in sich: Die erste Begegnung endete mit einem Unentschieden von 1:1. Auch beim Rückspiel fielen nach Ablauf der regulären Spielzeit nicht mehr Tore. In der Verlängerung setzte sich Australien dann doch durch. Dem Team des niederländischen Nationaltrainers Bert van Marwijk ist damit die vierte WM-Teilnahme in Folge gelungen. Für van Marwijk ist der Job in Down Under keine einfache Aufgabe. Erst im Januar wurde er zum Nationaltrainer berufen. Außerdem ist schon jetzt klar, dass er nach der WM ersetzt werden wird – egal welches Ergebnis er mit dem Team erzielen wird.

Das australische Nationalteam setzt vor allem auf seine Europa-Legionäre: Die beiden Mittelfeldspieler Mathew Leckie (Hertha BSC) und Robbie Kruse (VfL Bochum) haben ebenso Chancen, auf einen Stammplatz wie der Stürmer Tom Juric, der sein Geld beim FC Luzern verdient. In der Qualifikation zeigten Leckie und Kruse, dass sie auch aus dem Mittelfeld Tore erzielen können. Mit 38 Jahren ist Tim Cahill (105 Einsätze, 50 Tore) der Spieler mit der größten Erfahrung. Er war auch derjenige, der im Playoff-Spiel gegen Syrien das entscheidende Tor erzielte.

Unser Frankreich – Australien Wett-Tipp: Australien gerät unter die Räder

Frankreich ist eindeutig das stärkere Team. Bei den Australiern ist die Situation rund um die Trainerrochade mehr als unglücklich. Wie gut das Team mit van Marwijk harmoniert, ist das große Fragezeichen, das über der WM-Teilnahme steht. Zu viel sollte man von den „Aussies“ also nicht erwarten, umso schöner wäre es dennoch, wenn ein Erfolg gelingen würde. Fazit: Frankreich gewinnt mit einer starken Offensive 3:0 gegen Australien.