Gündogala: Löw sieht Glanzleistung von Ilkay Gündogan

Deutschland Trikot WM 2018
Foto: WAZ/Funke Mediengruppe

Joachim Löw saß dick eingepackt im St.Jakob-Park zu Basel. Und ihm wurde eine Gala geboten. Von Pep Guardiolas Manchester City, die das heimische FC Basel mit 0:4 aus dem Stadion fegten. Von seinem Hoffnungsträger Ilkay Gündogan, der nicht nur endlich gesund ist, sondern auch in bestechender Form. Und dann stand Leroy Sane nicht nur überraschend schon wieder im Kader, sondern feierte sogar sein Comeback auf dem Platz als Joker. 

Es war gar nicht so, dass sich die Spieler des FC Basel gar nicht zu helfen wussten gegen Manchester City. Die Schweizer konnten durchaus den ein oder anderen Nadelstich setzen. Dass das Ergebnis des Achtelfinal-Hinspiels so deutlich verloren wurde, lag einerseits an mangelnder Ruhe vor dem Tor von Citizens-Schlussmann Ederson.

Und andererseits konnten die Basler die Offensivkünstler von Manchester City zu keiner Zeit wirklich in die Schranken weisen. Bernardo Silva zeigte seine feine Technik bei seinem Tor. Raheem Sterling war nicht nur bei der Vorlage dazu zu flink für die FCB-Defensive. Auch Sergio Aguero markierte einen Treffer per fulminantem Fernschuss. Natürlich, muss man sagen. Es war das 29. Tor des Argentiniers in seinem 33. Saisonspiel.

Gala des Ilkay Gündogan: Ballmagnet und doppelter Torschütze

Doch bester Mann auf dem Platz war der deutsche Nationalspieler Ilkay Gündogan. Nicht nur war er ein steter Quell an Kreativität, sondern strahlte auch enorme Torgefahr aus. Nach einer Ecke von Kevin de Bruyne durfte der 1,80 Meter große Mittelfeldstratege ins kurze Eck einköpfen. Nicht nur der Auftakt, auch der Schlusspunkt gehörte Gündogan. Per Rechtsschuss besorgte er den 4:0-Endstand.

Joachim Löw, der dem Spektakel live im Stadion beiwohnte, dürfte diese Leistung mehr als gefallen haben. Bietet sich ihm nicht nur eine weitere Weltklasse-Alternative im Mittelfeld, sondern eröffnet ihm ein fitter und formstarker Gündogan eine weitere taktische Alternative. Gemeinsam mit dem ebenfalls gut aufgelegten Sami Khedira, der mit Juventus Turin eine 2:0-Führung gegen Tottenham noch zu einem 2:2 aus der Hand gab, sowie Toni Kroos, der am Mittwoch mit Real Madrid gegen PSG gefordert sein wird, könnte er ein kampf- und kombinationsstarkes Dreier-Mittelfeld in einem 4-3-3 bilden.