Kein Platz für Dembélé: Auch die Nationalelf und der BVB leiden

WM 2018 Nachrichten
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Ousmane Dembélé bleibt beim FC Barcelona ein Außenseiter. Der 20-jährige Franzose kommt nach seinem Wechsel von Borussia Dortmund und seiner Verletzung einfach nicht auf die Beine. Das Dembélé-Desaster kostet nun auch dem BVB eine Menge Geld.

105 Millionen Euro Ablöse hat der französische Nationalspieler Dortmund eingebracht. Beim Wechsel im Sommer sind allerdings auch 40 weitere Millionen an Nachzahlungen vereinbart worden. “Football-Leaks” berichtet, dass diese Millionen an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. Demnach erhält der BVB jeweils fünf Millionen für je 25 Pflichtspiele – bis zum 100. Einsatz. Qualifiziert sich der FC Barcelona in den kommenden beiden Jahren für die Champions League, werden weitere 10 Millionen fällig. Der Champions League Titel würde jeweils nochmal 5 Millionen bringen. Außerdem würde der BVB 20 Millionen Euro Bonus erhalten, wenn Dembélé vorzeitig verkauft werden würden.

Die Champions League Qualifikation scheint für Barcelona zumindest schon sicher zu sein. Die Katalanen liegen klar auf Platz 1 der Tabelle in Spanien. Die Elf um Lionel Messi hat außerdem gute Chancen, den Champions League Titel zu gewinnen. Die Anzahl der Dembélé-Pflichtspiele sind derzeit das Problem. Lediglich 10 Spiele machte Dembélé bislang in dieser Spielzeit für Barcelona (kein Tor, 3 Vorlagen). 27 Spiele verpasste der Franzose aufgrund verschiedener Verletzungen. Nur ein einziges Mal spielte Dembélé über die vollen 90 Minuten. Auch im Spitzenspiel am vergangenen Wochenende gegen Atlético Madrid wurde Dembélé nicht eingewechselt, wirkte lustlos und wärmte sich nicht auf.

Bringen Burger und Partys Dembélé sogar um die WM?

In Spanien wird die Kritik immer lauter. Die Zeitungen hatten auch geschrieben, Dembélé tauche zu häufig auf Partys auf und ernähre sich falsch. Der FC Barcelona hatte eigens eine Köchin eingestellt, die ihn gesünder ernähren soll.

Dembélé hinkt in Barcelona weiter den Ansprüchen hinterher. Auch sein Heimatland Frankreich macht sich Sorgen um sein Supertalent. Für den WM-Kader im Sommer in Russland war Dembélé fest eingeplant. Sollte Barcelona-Trainer Valverde weiterhin kaum auf den Flügelflitzer setzen, könnte Dembélé auch bei Nationaltrainer Didier Deschamps keine allzu guten Chancen besitzen. Zumindest nicht auf die Stammelf.

Bislang absolvierte Dembélé 7 Länderspiele (1 Tor, 1 Vorlage). Frankreich trifft bei der Weltmeisterschaft in Gruppe C auf Australien, Peru und Dänemark. Die “Equipe Tricolore” gilt als einer der Favoriten auf den Titel.