Lewandowski: Mit neuem Berater zum Millionen-Deal?

Robert Lewandowski
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Robert Lewandowski feuert seinen Berater! Wie der polnische Journalist Mateusz Borek (POLSAT) berichtet, gehen Lewandowski und Cezary Kucharski nach zehnjähriger Zusammenarbeit getrennte Wege. Der Nachfolger soll ein Superstar der Szene sein.

Borek weiß auch bereits, wer Kucharskis Nachfolger sein wird: Pini Zahavi. Dieser wird von Borek auf Twitter sogar zitiert: „Es ist für mich eine große Ehre und ein Privileg, den besten Stürmer der Welt zu betreuen und zu repräsentieren.“

Doch wer ist Pini Zahavi? Der Israeli gilt als Einfädler des Neymar-Deals. Der Brasilianer war zu Beginn der Saison für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. Außerdem brachte Zahavi 2003 den FC Chelsea mit dem russischen Milliadär Roman Abramowitsch zusammen. Zahavis aktuelle Klienten sind unter anderem die Argentinier Carlos Tevez (Boca Juniors) und Javier Mascherano (Hebei China Fortune).

Die spanische Zeitung „Marca“ betonte immer wieder, dass Kucharski ein guter Freund der Bosse von Real Madrid sei. Daraus entsponnen sich immer wieder Gerüchte, Lewandowski würde zu den „Königlichen“ wechseln. Der Pole selbst reagierte zu den Gerüchten vor zwei Wochen auf einer Presserunde eher zögerlich. Auf die Frage, ob Kucharski noch sein Berater sei, antwortete er: „Ja, im Moment ist er es noch.“ Das hat sich nun offenbar geändert.

Kucharski hatte Robert Lewandowski gemeinsam mit Maik Barthel vertreten. Barthel wird vermutlich fortan mit Pini Zahavi zusammenarbeiten müssen. Bleibt abzuwarten, ob die Gerüchte rund um Real Madrid nun abreißen, oder ob ganz neue Wechseloptionen entstehen. Insider schätzen, dass der neue Berater auch die Möglichkeiten bei anderen europäischen Topklubs ausloten wird. Also könnte Lewandowski auch ein Thema bei Manchester City, Manchester United oder gar dem FC Barcelona werden.

Sicher ist aber, dass Real Madrid so oder so einen Topstürmer kaufen möchte. Der FC Bayern München hatte zuletzt aber immer wieder betont, dass sie Robert Lewandowski nicht freigeben würden. Eine finanzielle Notwendigkeit ihren Topstar zu verkaufen, besteht bei den Bayern derzeit sowieso nicht.

Sollte Lewandowksi eine überragende WM spielen, würde der neue Berater sicher mindestens dafür sorgen, dass der Vertrag des Polen aufgebessert werden würde. Bei der Weltmeisterschaft in Russland trifft das polnische Nationalteam in Gruppe H auf den Senegal, Kolumbien und Japan.