Martial sauer über Sanchez-Verpflichtung – Abgang im Sommer?

Frankreich
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Einsätze über 90 Minuten waren zwar selten, doch immerhin stand er so gut wie immer auf dem Platz. Anthony Martial hat seinen Anteil an Manchester Uniteds zweitem Platz in der Premier League und steuert Tempo und Kreativität in der Offensive bei. Nun soll der junge Franzose aber dennoch eine Trennung von seinem aktuellen Arbeitgeber im Sommer anstreben, wie das französische Sport-Portal RMC Sport vermeldet. Grund dafür: die Verpflichtung seines Kontrahenten auf der linken Außenbahn Alexis Sanchez. 

Langsam findet der anfangs noch deutliche Fremdkörper Alexis Sanchez seinen Platz und seine Rolle in der Mannschaft von Manchester United. Seit seiner Verpflichtung Ende Januar stand der Chilene in allen Ligapartien der Red Devils in der Startelf. Effektiv war er anfangs allerdings nicht. Aus den ersten sechs Partien konnte er lediglich ein Assist aufweisen. Doch nun scheint er endlich angekommen. Ein Tor und drei Vorlagen steuerte der 29-Jährige zu den letzten beiden Siegen gegen Swansea sowie den Lokalrivalen und designierten Meister Manchester City bei.

In diesen beiden Partien saß Anthony Martial über 90 Minuten auf der Bank. Dies war ihm, wenn er fit war, bis zu Sanchez’ Verpflichtung nur ein einziges Mal passiert in dieser Saison. Martial scheint daraus abzuleiten, dass Manchester United nicht der optimale Verein für seine persönliche Entwicklung sein wird, obwohl er gute Leistungen in dieser Spielzeit zeigte. Neun Tore und fünf Vorlagen lautet seine Statistik in der aktuellen Premier League Saison.

Anthony Martial: Nach der WM in neuem Trikot?

Sein Vertrag läuft noch bis 2019 mit einer einseitigen Option zur Verlängerung um ein Jahr auf Seiten von Manchester United. Dennoch soll Martial bereits in diesem Sommer einen Transfer forcieren wollen. Mit Tottenham Hotspur, Juventus Turin und Atletico Madrid bringen sich bereits jetzt namenhafte Interessenten in Stellung. Und Martial hat ja auch noch die Option, sich bei der WM in Russland ins Schaufenster zu stellen.

Allerdings erwartet ihn große Konkurrenz in der französischen Offensive. Auf seiner linken Außenbahn muss er sich mit Thomas Lemar, Kingsley Coman, Antoine Griezmann oder Kylian Mbappe um Spielzeit streiten, je nachdem, welches Spielsystem Frankreichs Nationalcoach Didier Deschamps bei der WM favorisiert. In der Vorrunde treffen die Franzosen auf Dänemark, Peru und Australien.