Messi vs. Chelsea: Leo will erstes Tor gegen Blues

Lionel Messi
Foto: Олег Дубина / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Neben dem galaktischen Achtelfinale Real Madrid gegen Paris Saint-Germain bietet diese Runde der Champions League noch ein weiteres Schmankerl, das Fußballfans auf der ganzen Welt voller Vorfreude strahlen lässt. Die Übermannschaft des FC Barcelona trifft auf den noch amtierenden englischen Meister FC Chelsea des Taktikfuchs‘ Antonio Conte. Für einen ist es ein ganz besonderes Spiel: Lionel Messi. Denn die Statistik des Zauberflohs ist gegen keinen Gegner so schlecht, wie gegen die Blues. Ob er diesen Fluch am Mittwoch Abend endlich durchbrechen kann? 

Die Zahlen des Lionel Messi sind immer wieder unglaublich. Aktuell steht er bei 620 Spielen für seinen FC Barcelona. In diesen erzielte er wahnsinnige 534 Tore. Dazu gab er noch 244 direkte Vorlagen. Schwer vorstellbar also, dass es viele Klubs gibt, gegen die Messi in seiner fantastischen, beispiellosen Karriere noch leer ausgegangen ist.

Doch es gibt sie tatsächlich. Zwölf an der Zahl sind es, die Vereine gegen die Lionel Messi schon angetreten ist, aber gegen die ihm bislang kein Treffer gelingen wollte. Gegen sechs von ihnen spielte der Argentinier lediglich ein einziges Mal. Anders verhält es sich da mit dem FC Chelsea. Bereits acht Mal versuchte Messi sein Glück gegen die Blues. Aber ein Treffer wollte ihm dabei noch nicht glücken. Lediglich zwei Vorlagen stehen zu Buche. Und auch die Teambilanz des FC Barcelona liest sich in dieser Zeit schlecht gegen Chelsea: nur ein Sieg, ganze fünf Unentschieden und zwei Niederlagen hagelte es in diesen acht Aufeinandertreffen.

Conte will sich nicht nur auf Messi konzentrieren

Wenig verwunderlich ist, dass Chelsea-Trainer Antonio Conte diese Serie gerne so fortführen möchte: „Ich hoffe, wir können diese Tradition aufrechterhalten. Aber wir sprechen hier über einen fantastischen Spieler“, meinte der Italiener, der bis zu dem kürzlichen Aufschwung der Blues heftig in der Kritik stand. Doch er weiß auch: „Wenn wir uns nur darauf fokussieren, ihn in Manndeckung zu nehmen, kann das sehr gefährlich sein.“

Schließlich verfügt Barcelona zum Beispiel mit dem bärenstark aufgelegten Luis Suarez oder dem wieder genesenen Paulinho über weitere Waffen. Beide haben in dieser Champions League Saison noch nicht getroffen. Zeit also, dass sie ihren Superstar Lionel Messi anfangen zu unterstützen.