Mesut Özil: Vertragsverlängerung dank Mega-Gehalt und Millionen-Transfers

So sieht das neue Deutschland Trikot 2018 für die WM in Russland aus
Foto: Twitter / @DFB_Team

Dass im Weltfußball Rekord um Rekord in Sachen Ablösebetrag fällt, ist eine Entwicklung die keinen mehr überrascht. In neue finanzielle Dimensionen stößt nun auch Arsenal London vor. Nicht bei der Ablösesumme (wofür Manager Arsene Wenger oft genug kritisiert wird), dafür aber bei der Gehaltshöhe. Davon profitiert ein deutscher Weltmeister: Mesut Özil. Sein neuer Vertrag macht ihn laut der seriösen BBC zum bestbezahlten Arsenal-Profi der Vereinsgeschichte. 

Mit Alexis Sanchez hat Arsenal London erst vor wenigen Tagen einen seiner beiden letzten Spieler auf Weltklasse-Niveau verloren. Der andere: Mesut Özil. Auch sein Vertrag war nur noch bis zum Sommer datiert. Die Spekulationen wurden gerade nach dem Verlust von Sanchez immer lauter, dass auch Özil seinen Kontrakt bei Arsenal aufgrund mangelnder Perspektive nicht verlängern werde.

Nun also die Kehrtwende. Und diese hat zweierlei Gründe. Einerseits das exorbitante Gehalt, das der deutsche Techniker bei den Gunners beziehen wird. Die BBC spricht von umgerechnet etwa 400.000 Euro – in der Woche! Macht ein Jahresgehalt von 20,8 Mio. Euro. Damit heben die Nordlondoner ihr Gehaltsgefüge für Özil auf ein gänzlich neues Level. So viel hat noch nie ein Spieler im Trikot der Gunners verdient.

Özil-Unterschrift auch wegen Mkhitaryan und Aubameyang?

Doch nicht nur das Gehalt dürfte den 29-Jährigen zur Unterschrift des neuen, bis 2021 laufenden Vertrags bewogen haben. Denn auch bei einem Wechsel im Sommer hätte Özil bei seinem neuen Arbeitgeber sicherlich nicht schlecht verdient. Aber Arsenal hat sich in diesem Winter auch personell neu aufgestellt. Mit dem Sanchez-Abgang verlieren die Gunners sicherlich ihren zentralen Mann. Doch allzu oft hat sich das Spiel der Londoner nur auf den Chilenen konzentriert. Mit Mkhitaryan kommt aus Manchester ein Spieler, der in seiner Topform eine Mannschaft mitreißen kann ohne sich in den Mittelpunkt zu drängen. In Dortmund hat er das bewiesen. In England muss er das aber erst noch zeigen.

Und auch Pierre-Emerick Aubameyang ist beim BVB zum Weltklasse-Stürmer gereift. Nach ewigem, unwürdigem Hin und Her wechselte auch der Gabuner heute für 64,5 Mio. Euro zu den Gunners. Endlich ein Transfer in der Größenordnung, die sich die Arsenal-Fans schon lange wünschen. Und scheinbar auch Özil. Mit den beiden Ex-Dortmundern kann Arsenal wieder zurück zu seinem schnellen, direkten Spiel gelangen. Mit der deutschen Nummer 10 als zentralen Taktgeber.