Monaco wartet auf 10-Mio.-Euro-Tor von Martial

Frankreich
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Einem Bericht der Times zufolge werden sich nicht nur die Fans von Manchester United über das nächste Premier League Tor von Anthony Martial freuen. Auch die Verantwortlichen des AS Monaco sehnen dieses herbei. Denn es wird den Monegassen 10 Mio. Euro in die Kassen spülen. Diese Klausel, die nach dem 25. Premier League Treffer des 22-jährigen Franzosen für die Red Devils greift, wurde 2015 bei seinem Wechsel von Monaco nach Manchester vereinbart.

24 Treffer erzielte der Linksaußen bislang in seinen zweieinhalb Jahren für Manchester United in der englischen Premier League. Der nächste Treffer wird ein ganz besonderer. Weniger für Martial persönlich, mehr für seinen Ex-Klub AS Monaco. Denn Martials 25. Premier League Treffer bringt dem Ligue 1-Klub 10 Mio. Euro. So steigt die Gesamtablöse Martials auf 70 Mio. Euro. Eine weitere 10-Mio.-Klausel ist noch im Deal enthalten, allerdings noch etwas unrealistisch. Sie wird nämlich aktiviert, wenn Martial zum Weltfußballer ausgezeichnet wird.

Trotz einer guten Saison ist der junge Franzose davon noch weit entfernt. Bei Manchester United ist er mal Stammspieler, mal sitzt er auf der Bank. Trotz dieser wechselhaften Einsatzzeiten kommt Martial in dieser Saison bereits auf neun Treffer und fünf Vorlagen in der Premier League. Durch den spektakulären Wintertransfer von Alexis Sanchez haben sich die Einsatzchancen des 22-Jährigen weiter verschlechtert. Wie der teure Chilene spielt auch Martial am liebsten Linksaußen.

Zumindest soll im Sommer keine neue Konkurrenz im Angriff der Red Devils verpflichtet werden. “Wir haben Alexis, Lukaku, Martial, Rashford. Rashford kann links und rechts spielen, Alexis ebenso,” zählte ManUtd-Coach Mourinho seine Angriffsoptionen auf und stellte an die Presse gewandt klar: “Ich will keine Angreifer. Sprechen Sie also nicht über Angreifer, die hierher kommen – weil niemand hierher kommt.”

WM als große Bühne für Anthony Martial?

Eine Chance sich im hochklassigen Angriff von Manchester United für mehr Einsätze aufzudrängen bietet sich dem 17-maligen Nationalspieler bei der WM in Russland. Doch auch im französischen Kader mangelt es nicht an hochklassiger Konkurrenz im Sturm.

Antoine Griezmann befindet sich in herausragender Form und dürfte gesetzt sein. Ebenso schauen alle Augen auf Kylian Mbappe, das wohl größte Talent des Weltfußballs. Des weiteren kämpfen die Mittelstürmer Giroud und Lacazette, sowie die Außen Lemar, Coman oder Thauvin um einen Kaderplatz und Einsatzzeiten. Beim jüngsten Testspiel im November gegen Deutschland (2:2) spielte Martial jedoch 90 Minuten durch und bereitete ein Tor vor.