Russland Nationaltrainer: Doping betrifft uns nicht

WM 2018
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Die anhaltende Doping-Debatte rund um russische Leichtathleten und Sportler bestimmt schon seit geraumer Zeit die mediale Sport-Berichterstattung. Nun hat sich auch Russlands Nationaltrainer Stanislav Cherchesov dazu geäußert und beteuert, dass der Doping-Skandal in Russland die Fußball-Nationalmannschaft nicht betreffen würde.

Knapp 100 Tage vor Beginn der WM 2018 scheint die anhaltende Doping-Debatte in Russland auch den russischen Fußball erreicht zu haben. In den vergangenen Wochen und Monaten hatten zahlreiche westliche Medien Doping-Vorwürfe auch gegen Spieler der russischen WM-Mannschaft 2014 in Brasilien aufgegriffen. Der ehemalige Präsident und WM-Cheforganisator Vitaly Mutko musste bereits Ende des vergangenen Jahres aufgrund der des immer größer werden Drucks von seinen Ämtern zurücktreten.

Stanislav Cherchesov: Uns betrifft das nicht

Auch wenn die Doping-Debatte sich auf den den russischen Wintersport und die Leichtathletik konzentriert, gibt es immer wieder Gerüchte, dass auch im russischen Fußball “staatlich unterstütztes” Doping zum Einsatz kommt. Russlands Nationaltrainer Stanislav Cherchesov dementierte dies nun im Interview mit der dpa vehement: “Ich bin zuständig für die Mannschaft, und darauf konzentriere ich mich. Jeder macht hier seinen Job. Uns betrifft das nicht.”

Cherchesov äußerte sich auch über den Rücktritt von Verbandschef Mutko, der laut dem Nationaltrainer keinerlei Auswirkungen auf die WM 2018 und das russische Team hat: “Das hat keine Unruhe bei uns ausgelöst. Den Alltagsjob erledigt jetzt Alexander Alayev, der geschäftsführende Verbandspräsident, aber Mutko bleibt Mutko. Wir stehen permanent in Kontakt miteinander.”