WM 2018: Pele glaubt an einen brasilianischen Titelgewinn

WM 2018: Pele glaubt an einen brasilianischen Titelgewinn
Foto: Marcello Casal Jr. / Wikipedia (CC BY 3.0 BR)

Brasilien konnte sich das letzte Mal 2002 den WM-Titel sichern. In Japan und Südkorea setzte sich die Selecao damals im Finale gegen die deutsche Elf durch. Bei der Heim-WM 2014 hingegen schied man im Halbfinale gegen die DFB-Auswahl aus. Nun hat sich Brasiliens Fußball-Legende Pele über die bevorstehende WM-Endrunde in Russland geäußert und betont, dass er an einen brasilianischen Titelgewinn kommenden Sommer glaubt.

Mit fünf Weltmeister-Titeln ist die brasilianische Nationalmannschaft aktuell (noch) der alleine Rekordtitel-Träger. Dies könnte sich diesen Sommer jedoch ändern, insofern die deutsche Nationalmannschaft es schafft ihren Titel von 2014 erfolgreich zu verteidigen. Dann würden Jogis Jungs mit der Selecao gleich ziehen.

Geht es nach Brasiliens Fußball-Legende Pele, werden Neymar & Co. dies jedoch zu verhindern wissen. Der 77-jährige glaubt fest an einen erneuten Triumph der Selecao. Pele äußerte sich diese Woche im Rahmen einer Veranstaltung wie folgt zu der brasilianischen Titelchancen: “Wer Brasilianer ist, der glaubt auch an Brasilien. Die Mannschaft ist in der Lage, das Turnier zu gewinnen.” Pele betonte jedoch auch, dass Deutschland natürlich auch zu den absoluten Top-Favoriten gehört.

Pele: Wir müssen eine echte Mannschaft werden

Der Stürmer konnte sich mit den Titelgewinnen 1958, 1962 und 1970 insgesamt drei Mal den Weltpokal mit Brasilien sichern und weiß daher ganz genau worauf es ankommen wird. Pele betonte, dass man 2014 daran gescheitert sei, weil mein keine echte Mannschaft war. Dies soll sich dieses Jahr jedoch ändern. Maßgeblich dafür ist Nationaltrainer Tite, der laut Pele einen hervorragend Job macht: “Er hat wieder eine echte Mannschaft geformt, in der jeder für jeden da ist. 2014 hatten wir zwar die besten Spieler der Welt, aber keine Mannschaft.”

Brasilien trifft in der Vorrundengruppe E mit der Schweiz und Serbien auf zwei europäische Mannschaften. Zudem bekommt man es auch mit Costa Rica zu tun.