WM-Qualifikation 2018: Deutschland feiert 4:1-Pflichtspielsieg gegen Aserbaidschan

Andre Schürrle
Foto: Michael Kranewitter / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)
Andre Schürrle
Foto: Michael Kranewitter / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Die deutsche Nationalmannschaft hat am 5. Spieltag in der WM-Qualifikation 2018 einen Pflichtspielerfolg gefeiert. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw setzte sich gestern Abend auswärts in Baku mit 4:1 gegen Aserbaidschan durch. Die DFB-Elf führt die Qualifikationsgruppe C weiterhin souverän an. Löw zeigte sich nach dem Spiel dennoch nicht ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft.

Vier Tage nach dem 1:0-Testspiel-Erfolg gegen England, hat die deutsche Nationalmannschaft auch ihr erstes Pflichtspiel im neuen Jahr erfolgreich gemeistert. Die DFB-Elf setzte sich gestern Abend auswärts mit 4:1 gegen Aserbaidschan durch. Damit bleiben Joachim Löw & Co. auch im fünften Qualifikationsspiel unbesiegt.

Vor knapp 31.000 Zuschauern im ausverkauften Tofig Bakhramov brachte der Dortmunder Andre Schürrle die DFB-Auswahl bereits in der 19. Minute mit 1:0 in Führung. Für den offensiven Mittelfeldspieler war es das erste Länderspieltor seit Juni 2015. In der 31. Minute glichen die Gastgeber etwas überraschend durch Dimitrij Nazarov zum 1:1. aus. Für Deutschland war es das erste Gegentor in der laufenden WM-Qualifikation und der erste Gegentreffer nach rd. 700 Minuten. Noch vor der Pausenpfiff brachten Thomas Müller (37.) und Mario Gomez (45.) Deutschland jedoch wieder mit 3:1 in Führung.

Im zweiten Spielabschnitt verflachte das Spiel auf beiden Seiten. Aserbaidschan stand tief in der eigenen Hälfte und konzentrierte sich auf das verteidigen. Deutschland hingegen ließ in der Offensive die nötige Konsequenz vermissen. In der 81. Minute setzte Andre Schürrle mit seinem Doppelpack und dem 4:1 den Schlusspunkt der Begegnung. Hier die Höhepunkte des Spiels nochmals in der Videozusammenfassung:

Bundestrainer Joachim Löw sprach nach dem Spiel von einem Arbeitssieg und war nicht wirklich mit allen zufrieden was er gesehen hat. Löw nannte auch die Gründe dafür: „Das Spiel lief nicht ganz so, wie es unser Anspruch war. Die Pflichtaufgabe haben wir aber absolut erfüllt. Wenn man nicht von Anfang an mit dem vollen Engagement auftritt, macht man sie eine Klasse stärker. Man hat gemerkt, dass wir vier Monate nicht zusammen waren. Daher haben manche Automatismen nicht so gegriffen. Aber letztlich können wir zufrieden sein.“

Sein Gegenüber, Robert Prosinecki, hingegen war zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir haben gegen eine der besten Mannschaften der Welt gespielt. Wir haben gut gekämpft. Ich bin stolz auf meine Spieler, sie haben ein großes Spiel gemacht. Wenn man gegen Deutschland Fehler macht, schießen sie gleich Tore.“

Die DFB-Auswahl führt die Qualifikationsgruppe C mit fünf Siegen nach fünf Spielen weiterhin souverän an und hat nun fünf Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten aus Nordirland. Anfang Juni (10.6) trifft Deutschland in der WM-Quali zu Hause in Nürnberg auf Außenseiter San Marino.