Wolfsburg legt nach: Admir Mehmedi kommt aus Leverkusen

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Der VfL Wolfsburg rüstet nach dem Abgang von Stürmer Mario Gomez zum VfB Stuttgart nochmal für die Offensive nach: Die “Wölfe” stehen unmittelbar vor der Verpflichtung von Admir Mehmedi von Bayer 04 Leverkusen. Die Ablösesumme soll bei insgesamt rund zehn Millionen Euro liegen.

Mit Mehmedi versprechen sich die Wolfsburger mehr Varianz und Überraschung in das Spiel nach vorne zu bekommen. Kreativ herausgespielte Chancen und Tore waren zuletzt immer wieder Mangelware. Wie der “kicker” berichtet, steht der Deal nun kurz vor dem Abschluss. Wolfsburg und Leverkusen sollen sich demnach auf acht Millionen Euro Ablöse geeinigt haben. Diverse Prämien dürften den Betrag auf bis zu zehn Millionen anwachsen lassen. Mehmedis Vertrag in Leverkusen wäre noch bis zum Sommer 2019 gelaufen. Zuletzt hatte es auch Gerüchte gegeben, der Schweizer würde zum Hamburger SV verliehen werden.

In der aktuellen Spielzeit war Mehmedi zwölfmal für Bayer 04 in der Bundesliga am Ball. Ihm gelangen zwei Tore und drei Vorlagen. Trainer Heiko Herrlich setzte zuletzt aber immer wieder auf andere Offensivkräfte und war damit sehr erfolgreich.

Mehmedi war 2015 vom SC Freiburg nach Leverkusen gewechselt – für ebenfalls acht Millionen Euro. Für Leverkusen bestritt der Schweizer Nationalspieler 86 Pflichtspiele, erzielte 13 Treffer und leistete 15 Torvorlagen. Nach Mehmedi könnte auch Felix Klaus vom Lokalrivalen Hannover 96 noch in dieser Transferperiode zum Wolfsburger Kader stoßen. Die Entscheidung muss auch bis spätestens morgen (31. Januar) fallen, bevor das Transferfenster wieder schließt.

Admir Mehmedi soll ein wichtiger Baustein in der Wolfsburger Offensive werden. Diese Rolle nimmt er im Schweizer Nationalteam längst ein. Sein Kaderplatz für die Weltmeisterschaft im kommenden Sommer in Russland gilt als sicher. Bislang absolvierte Mehmedi 58 Länderspiele (sieben Tore, fünf Vorlagen). In Gruppe E wird die Schweiz auf Brasilien, Serbien und Costa Rica treffen. Das Achtelfinale ist das erklärte Ziel von Mehmedi und den Eidgenossen. Zuvor hatten sich die Schweizer im letzten Herbst in hartumkämpften Playoff-Spielen gegen Nordirland (1:0 und 0:0) durchgesetzt.