Zeichen für Lewandowski-Wechsel zu Real verdichten sich weiter

Robert Lewandowski
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Gemäß der spanischen Mundo Deportivo wird ein Wechsel von Robert Lewandowski im Sommer zu Real Madrid immer wahrscheinlicher. Lewandowskis neuer Berater Pini Zahavi soll mit Vertretern der Königlichen Einigkeit über ein Engagement seines Klienten in der spanischen Hauptstadt erzielt. Gilt es also „nur noch“ den FC Bayern von einem Wechsel seines Topstars zu überzeugen. 

Bei den Münchnern ist der Pole noch bis 30. Juni 2021 gebunden. Doch dass Verträge im heutigen Profi-Fußball nichts mehr zählen musste Bayern-Rivale Borussia Dortmund im letzten halben Jahr in Person von Ousmane Dembele, der sich zum FC Barcelona streikte, und Pierre-Emerick Aubameyang, der seit dem Winter für den FC Arsenal London aufläuft, schmerzlich erfahren.

Bayern-Präsident Uli Hoeneß übte damals deutliche Kritik am BVB, dass der seine Spieler ihren Willen durchsetzten ließ: „Wir müssen alle wieder zeigen, wer Herr im Haus ist. Das sind die Vereine, die hoffentlich vernünftige und wasserdichte Verträge machen. Wenn du diese Stärke in deinen Verträgen hast, dann können Spieler und Berater machen, was sie wollen. Wir müssen wieder dahin kommen, dass ein Vertrag ein Vertrag ist.“

Die Replik von BVB-Geschäftsführer Aki Watzke ließ nicht lange auf sich warten: „Ich hoffe und wünsche ihm, dass der FC Bayern nicht auch einmal in eine solche Situation kommt. Wenn sich der FC Barcelona einmal mit dieser Vehemenz um einen Bayern-Spieler bemühen sollte, dann schauen wir, wie das ausgeht.“ Der FC Barcelona ist es nicht an dem sich Bayerns harte Haltung beweisen wird. Dafür der zweite große Weltklub Real Madrid.

Würde Lewandowski Wechsel erzwingen?

Dass der FC Bayern seinen Top-Torjäger abgeben will, ist ausgeschlossen. Der Pole kommt in 36 Pflichtspielen diese Saison auf 36 Scorerpunkte (32 Tore, vier Vorlagen). Wie weit ist also Lewandowski bereit zu gehen? Er soll die Verantwortlichen des FCB bereits davon in Kenntnis gesetzt haben, dass er sich ab Sommer im Trikot der Blancos sieht.

Noch betont der 30-Jährige zwar professionell: „Wenn ich jetzt als Bayern-Spieler über diese Real-Spekulationen nachdenken würde, wäre es nicht gut für mich, weil ich dann nicht mehr auf meinen Job hier fokussiert wäre. Ich bin Spieler des FC Bayern und will hier alles geben. Das steht für mich an erster Stelle.“ Doch nach der Saison und der WM in Russland könnte sich der Ton dann schnell verschärfen.