Zwölf mussen noch raus – Polen benennt 35-Mann-Kader

Robert Lewandowski
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35 Spieler können sich Hoffnungen machen, für Polen bei der Weltmeisterschaft in Russland zu spielen. Trainer Adam Nawalka nominierte einen vorläufigen Kader. Im Aufgebot stehen auch vier Bundesligaspieler und zwei Altbekannte. Bis zum 4. Juni muss Nawalka allerdings noch zwölf Spieler aussortieren. Das Rennen um die Plätze beginnt.

Eine Nominierung von Robert Lewandowski vom FC Bayern München wird sicher sein. Natürlich steht der Topstar im vorläufigen Aufgebot. Der Bayern-Stürmer wird am heutigen Samstag zum dritten Mal die kicker-Torjägerkanone überreicht bekommen. Derzeit steht er noch bei 29 Bundesliga-Toren und könnte erneut die 30-Tore-Marke knacken. Der FC Bayern spielt heute Nachmittag (15.30 Uhr) am letzten Spieltag gegen den VfB Stuttgart. Der 29-Jährige kommt bislang auf 93 Länderspiele, 52 Tore und 17 Vorlagen.

Auch Jakub Blaszczykowski vom VfL Wolfsburg ist wieder im Kader. Bevor es zur WM geht, treffen seine Wolfsburger am letzten Spieltag auf den 1. FC Köln. Dabei geht es um den Klassenerhalt. Eventuell kommen für „Kuba“ noch Spiele in der Relegation gegen Holstein Kiel dazu. Blaszczykowski absolvierte bislang 97 Länderspiele, markierte 19 Tore und legte 20 Treffer auf.

Lukasz Piszczek ist seit einigen Jahren eine Bank in Polens Nationalmannschaft – genauso wie in seinem Klub Borussia Dortmund. Auch er steht im 35-Mann-Kader. Der 32-Jährige spielte bislang 61 Mal für Polen (drei Tore, neun Vorlagen).

Das Bundesliga-Quartett komplettiert der Stuttgarter Marcin Kaminski (26), der in der aktuellen Saison in 24 Pflichtspielen für den VfB zum Einsatz kam. Der Verteidiger wurde bislang fünf Mal für Polen eingesetzt.

Nationalcoach Nawalka bringt seinen Kader für ein Trainingslager in Arlamow zusammen. Am 4. Juni wird er zwölf Spieler in den Urlaub schicken und mit 23 Mann zum Turnier reisen. In Gruppe H spielt das Team schließlich gegen den Senegal, Kolumbien und Japan.

Der vorläufige WM-Kader der Polen

Tor: Bartosz Bialkowski (Ipswich Town), Lukasz Skorupski (AS Rom), Lukasz Fabianski (Swansea City), Wojciech Szczesny (Juventus Turin)

Abwehr: Jan Bednarek (FC Southampton), Marcin Kaminski (VfB Stuttgart), Bartosz Bereszynski (Sampdoria Genua), Tomasz Kedziora (Dynamo Kiew), Thiago Cionek (SPAL Ferrara), Michal Pazdan (Legia Warschau), Kamil Glik (AS Monaco), Lukasz Piszczek (Borussia Dortmund), Artur Jedrzejczyk (Legia Warschau)

Mittelfeld: Jakub Blaszczykowski (VfL Wolfsburg), Karol Linetty (Sampdoria Genua), Pawel Dawidowicz (US Palermo), Maciej Makuszewski (Lech Posen), Przemyslaw Frankowski (Jagiellonia), Krzysztof Maczynski (Legia Warschau), Jacek Goralski (PFK Ludogorets Razgrad), Slawomir Peszko (Lechia Gdansk), Kamil Grosicki (Hull City), Maciej Rybus (Lokomotiv Moskau), Damian Kadzior (Gornik Zabrze), Sebastian Szymanski (Legia Warschau), Piotr Zielinski (SSC Neapel), Szymon Zurkowski (Gornik Zabrze), Rafal Kurzawa (Gornik Zabrze), Grzegorz Krychowiak (West Bromwich Albion)

Angriff: Robert Lewandowski (FC Bayern München), Dawid Kownacki (Sampdoria Genua), Arkadiusz Milik (SSC Neapel), Krzysztof Piatek (KS Cracovia), Kamil Wilczek (Hull City), Lukasz Teodorczyk (RSC Anderlecht)

Damit stehen immerhin elf Spieler aus der heimischen polnischen Liga im vorläufigen Aufgebot. Mit Arkadiusz Milik (Bayer Leverkusen, FC Augsburg) und Slawomir Peszko (1. FC Köln) stehen auch ehemalige Bundesliga-Spieler im 35-Mann-Kader.